Konfigurationsbox öffnen
+49 2454 969525 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

--ANZEIGE--

Kreis Heinsberg & Region

Tag des offenen Denkmals führt auf die Spuren der Burg Geilenkirchen

Foto: Stadt Geilenkirchen

Geilenkirchen. Wo heute Schülerinnen und Schüler lernen, reichen die Spuren der Geilenkirchener Geschichte viele Jahrhunderte zurück. Am Sonntag, 13. September, von 12 bis 16 Uhr können Besucherinnen und Besucher beim Tag des offenen Denkmals auf dem Gelände des Bischöflichen Gymnasiums St. Ursula und damit am Standort der früheren Burg Geilenkirchen auf historische Spurensuche gehen. Die Eröffnung findet um 12 Uhr statt. 

An drei Stationen führen Lehrkräfte durch ganz unterschiedliche Kapitel der Geschichte dieses besonderen Ortes. Schülerinnen und Schüler empfangen die Gäste, halten kleine Übersichtskarten bereit und geleiten sie zu den einzelnen Stationen:

• Dr. Andrea Schloemer widmet sich dem Modell der ehemaligen Geilenkirchener Synagoge und ihrer Geschichte. Dabei wird insbesondere die Geschichte der jüdischen Gemeinde bis hin zur Pogromnacht beleuchtet.

• Christoph Nohn führt Besucherinnen und Besucher durch die Schule und zeigt die heute noch sichtbaren Reste der ehemaligen Burg Geilenkirchen. So lässt sich unmittelbar vor Ort nachvollziehen, welche historischen Spuren sich bis heute erhalten haben.

• Elke Sieben übernimmt eine Präsentation zur Geschichte der Nonnen an der Schule und beleuchtet damit ein weiteres Kapitel der wechselvollen Historie des heutigen Schulstandortes.

Ergänzt werden die drei Stationen durch einen Beitrag von Ratsfrau Christina Hennen, die weitere Einblicke in die Geilenkirchener Geschichte gibt.

Begrüßt werden die Besucherinnen und Besucher außerdem von Schulleiter Jürgen Pallaske. Für die Stadt Geilenkirchen übernimmt der stellvertretende Bürgermeister Max Weiler in Vertretung für Bürgermeister Armin Leon die Begrüßung.

Jahrhunderte voller Geilenkirchener Geschichte(n)

„Geschichte wird besonders spannend, wenn wir sie nicht nur in Büchern nachlesen, sondern an den Orten erleben können, an denen sie tatsächlich stattgefunden hat“, sagt Max Weiler. „Genau das ist hier möglich. Wir stehen mitten in unserer Stadt und gleichzeitig auf einem Boden, der von vielen Jahrhunderten Geilenkirchener Geschichte erzählt.“

Der Tag verbindet damit ganz unterschiedliche Epochen und Themen miteinander – von der mittelalterlichen Burg über das Wirken der Nonnen bis zur Geschichte der jüdischen Gemeinde. Und er zeigt, dass sich hinter Orten, an denen man im Alltag vielleicht ganz selbstverständlich vorbeigeht, oftmals ein bedeutendes Stück Geilenkirchener Geschichte verbirgt.

Quelle: PM Stadt Geilenkirchen

--ANZEIGE---

THEMENSPECIALS

AUSFLUGTIPPS FÜR DIE GANZE FAMILIE