Foto: Markus Bienwald / Stadt Geilenkichen
Bei der diesjährigen Feuerwehrehrung in der Bürgerhalle Würm würdigte die Stadt Geilenkirchen das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement zahlreicher Angehöriger ihrer Freiwilligen Feuerwehr.
Geilenkirchen. 15, 20, 25, 35, 40, 50, 60 und sogar 70 Jahre im Dienst der Feuerwehr: Bei der diesjährigen Feuerwehrehrung in der Bürgerhalle Würm würdigte die Stadt Geilenkirchen das außergewöhnliche ehrenamtliche Engagement zahlreicher Angehöriger ihrer Freiwilligen Feuerwehr. Neben den langjährigen Mitgliedschaften standen auch Beförderungen und besondere Auszeichnungen im Mittelpunkt des Abends.
Hinter den Dienstjahren stehen unzählige Einsätze, Übungen und Fortbildungen, unterbrochene Nächte, Wochenenden und Familienfeiern – und vor allem Menschen, die sich freiwillig in den Dienst der Allgemeinheit stellen, um andere vor Schaden und Leid zu bewahren.
„Wenn das Blaulicht ruft, gibt es keine Pause. Dann stehen unsere Feuerwehrleute bereit – unabhängig davon, ob gerade Nacht, Wochenende oder Feiertag ist. Diese Leistung kann man weder mit Geld noch mit guten Worten aufwiegen“, betont Bürgermeister Armin Leon. „Eine Ehrung ist deshalb nur ein kleines sichtbares Zeichen dafür, wie hoch wir diesen teilweise jahrzehntelangen Dienst für unsere Stadt und ihre Menschen einschätzen.“
Die Jubilare im Überblick
15 Jahre Feuerwehrdienst:
Michael Happe (Löscheinheit Nirm), Lukas Jöris (Nirm), Christoph Koch (Nirm), Tobias Reichardt (Geilenkirchen), Maximilian Krämer (Tripsrath-Niederheid) und Michael Thevis (Würm).
20 Jahre Feuerwehrdienst:
Marius Gerads (Geilenkirchen), Stephan Hirsch (Prummern), Dennis Gregorz (Geilenkirchen), Melanie Steegers (Prummern), Heiko Lindner (Würm) und Christian Laufs (Geilenkirchen).
25 Jahre Feuerwehrdienst:
Dr. Tobias Hensen (Würm), Pascal Hilgers (Würm), Torsten Maibaum (Prummern), Jan Motzkus (Nirm), Boris Speuser (Süggerath) und Christian Nußbaum (Süggerath).
35 Jahre Feuerwehrdienst:
Alexander Sturm (Teveren) und Stefan Kerschgens (Geilenkirchen).
40 Jahre Feuerwehrdienst:
Frank Büßelberg (Würm), Frank Reuschen (Waurichen), Anton Tilchenbäcker (Nirm), Ralf Zilius (Würm) und Jörg Rödiger (Geilenkirchen).
50 Jahre Feuerwehrdienst:
Heinz Plum (Teveren), Adi Plum (Prummern), Dr. Peter van Sloun (Tripsrath-Niederheid), Josef Cuvelier (Gillrath-Hatterath), Norbert Hansen (Süggerath), Heinz-Josef Offermanns (Teveren), Helmut Ronkartz (Gillrath-Hatterath) und Gottfried Scheins (Süggerath).
60 Jahre Feuerwehrdienst:
Hans-Gerd Hillemacher (Teveren).
70 Jahre Feuerwehrdienst:
Albert Hermanns (Gillrath-Hatterath).
Beförderungen
Im Rahmen des Ehrungsabends wurden zudem mehrere Feuerwehrangehörige befördert:
• Andreas Styfal, Löscheinheit Geilenkirchen – Brandinspektor
• Stephan Dickmeis, Löscheinheit Waurichen – Brandinspektor
• Niklas Hoffmann, Löscheinheit Süggerath – Brandmeister
• Sven Bütow, Löscheinheit Geilenkirchen – Oberbrandmeister
• Sven Kleinen, Löscheinheit Geilenkirchen – Oberbrandmeister
• Carmen Kleinen, Löscheinheit Gillrath-Hatterath – Oberbrandmeisterin
• Marcel Verpoort, Löscheinheit Geilenkirchen – Oberbrandmeister
• Marius Gerads, Löscheinheit Geilenkirchen – Brandmeister
• Nico Lange, Löscheinheit Teveren – Brandmeister
• Marvin Lang, Löscheinheit Süggerath - Brandmeister
• Alexander Sturm, Löscheinheit Teveren – Hauptbrandmeister
Die Beförderungen stehen dabei für mehr als einen neuen Dienstgrad. Sie würdigen Ausbildung, Erfahrung und die Bereitschaft, zusätzliche Verantwortung innerhalb der Feuerwehr zu übernehmen.
Sonderehrenzeichen in Silber
Eine besondere Anerkennung erfuhren zudem vier Feuerwehrangehörige, denen das Sonderehrenzeichen in Silber der Feuerwehr Geilenkirchen verliehen wird:
• Sebastian Meyer, Löscheinheit Geilenkirchen
• Ernst Nußbaum, Löscheinheit Süggerath
• Gunter Heinrich, Löscheinheit Nirm
• Franz Peschen, Löscheinheit Waurichen
„Feuerwehr lebt davon, dass Menschen sich kontinuierlich weiterbilden, Verantwortung übernehmen und ihr Wissen weitergeben“, so Leon. „Gerade die erfahrenen Kameradinnen und Kameraden tragen dazu bei, dass bei aller Routine niemals die notwendige Wachsamkeit verloren geht.“
Denn jeder Einsatz sei anders und müsse mit höchster Aufmerksamkeit angegangen werden. Für die Stadt sei es daher eine zentrale Aufgabe, durch eine hochwertige Ausbildung und eine zeitgemäße, immer wieder an die tatsächlichen Anforderungen angepasste Ausstattung für größtmögliche Sicherheit zu sorgen.
„Unser gemeinsames Ziel muss immer sein, dass alle Feuerwehrangehörigen so gesund vom Einsatz zurückkehren, wie sie dorthin gefahren sind“, betont der Bürgermeister.
Sein ausdrücklicher Dank richtet sich auch an die Familien und Angehörigen: „Wenn nachts der Melder geht oder eine Familienfeier plötzlich verlassen werden muss, bleibt zu Hause jemand zurück. Die Familien tragen dieses Ehrenamt mit – und auch ihnen gebührt dafür unser großer Dank.“
„Unsere Feuerwehr funktioniert, weil Menschen bereit sind, Verantwortung füreinander zu übernehmen“, fasst Leon zusammen. „Wir sehen diese Leistung, wir wissen, was wir an unserer Freiwilligen Feuerwehr haben – und wir sind dafür sehr dankbar.“
Quelle: PM Stadt Geilenkirchen














