Foto: Detscher / Selfkantbahn
Holzklasse-Wagen, beschauliche Bahnhöfe und originalgetreu restaurierte historische Lokomotiven
Die Selfkantbahn vermittelt ein authentisches Erlebnis des Reisens wie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als eine der letzten mit Dampf betriebenen, ländlichen Schmalspurbahnen im Westen Deutschlands vereint sie Nostalgie mit lebendiger Eisenbahnkultur. Sie eignet sich perfekt für einen unkomplizierten und attraktiven Tagesausflug, besonders auch für Familien mit Kindern.
Mit einer der größten Sammlungen historischer Schmalspurfahrzeuge und der musealen Aufbereitung der Geschichte rheinischer Schmalspurbahnen ist sie ein einzigartiges Erlebnis für Technikfans, Geschichts-interessierte und für Familien. Die Bahn fährt, meist mit einer Dampflok bespannt, jeden Sonn- und Feiertag zwischen Ostern und Ende September, zu Halloween und im Advent.
Ideal für Familien
Besucher – und besonders Kinder – schätzen neben dem nostalgischen Reiseerlebnis selbst die Möglichkeit, den Personalen bei Rangierarbeiten und bei der Versorgung der Dampflokomotive vor und nach der Fahrt zuzusehen. Ein spannendes, lehrreiches und vor allem unterhaltsames Abenteuer für Groß und Klein!
Zu Ostern, Pfingsten und zum Saisonabschluss gibt es Veranstaltungen, zu denen alles auf die Gleise kommt, was fährt, und etwa einmal im Monat werden spezielle Führungen für Kinder angeboten. Über die Grenzen der Region hinaus bekannt sind die seit über 50 Jahren stattfindenden Nikolausfahrten, bei denen der heilige Mann Groß und Klein mit seinem Besuch im Dampfzug erfreut.
Was die Selfkantbahn besonders macht
• Historische Fahrzeuge: Eine der größten Sammlungen schmalspuriger Eisenbahnfahrzeuge Deutschlands – von Dampfloks über Dieselloks bis zu Triebwagen aus verschiedenen Epochen (u. a. Wagen aus den Jahren 1886–1925).
• Erlebnis für alle: Zu allen Sonn- und Feiertagen, Halloween und im Advent fährt die Selfkantbahn regelmäßig mit Dampf- und Dieselzügen – ein technisches und kulturelles Erlebnis, das ohne Vorbereitung genossen werden kann.
• Museale Aufbereitung: Die Selfkantbahn bewahrt nicht nur Fahrzeuge, sondern hält sie betriebsfähig und präsentiert anschaulich die 125-jährige Geschichte der Schmalspurbahnen in Westdeutschland.
• Regionale Identität: Die Bahn ist ein Symbol für den ländlichen Charme des Heinsberger Landes und ein wichtiger Identifikationsmarker für die Bevölkerung.
Die Selfkantbahn verkehrt seit 1971 auf den letzten 5,5 km der ehemaligen Geilenkirchener Kreisbahn zwischen Gangelt und Geilenkirchen. Betrieben wird sie von der Interessengemeinschaft Historischer Schienenverkehr e.V. (IHS) und der Touristenbahnen im Rheinland GmbH (TBR) – mit Unterstützung durch ca. 80–100 ehrenamtlichen Mitstreitern – die sich nicht nur über Besucher und Besucherinnen, sondern auch personelle Verstärkung immer freuen.
Weitere Informationen: www.selfkantbahn.de
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