Bei der Spendenüberabe: Yvonne Engert, Jürgen Wintgens, Petra Kurt und Simon Lenz (v. l.).
2500 Euro zur Förderung von Früh- und Risikogeborenen
Höngen/Rheydt. Mit einem Heliumballonherz und einen Heliumballonstorch, auf dem in Schwarz jeweils der Betrag von 2500 Euro aufgemalt war, machten sich Yvonne Engert und Simon Lenz vom Verein Lambertusmarkt Höngen e. V., der in diesem Jahr gegründet wurde, auf zur Kinderklinik des Elisabeth-Krankenhaus Rheydt. Das hatte seinen guten Grund: Wollten die Beiden doch die Summe, die auf dem von ihnen erstmals veranstalteten Glühweinfest in Höngen zusammengekommen war, dem Verein „Zwergnase“ e. V. zur Förderung von Früh- und Risikogeborenen spenden.
Über den Besuch freuten sich Jürgen Wintgens, Vorsitzender von „Zwergnase“, und Petra Kurt, Stellvertretende Vorsitzende und Stellvertretende Stationsleitung der Früh- und Neugeborenenintensivstation. Vor allem waren sie überrascht von der Höhe des Spendenbetrags. Wie Yvonne Engert erklärte, hatten sie und Simon Lenz am 8. November zum Glühweinfest in Höngen eingeladen, zu dem rund 500 Besucher kamen. „Der Spendenzweck war bekannt und alle fanden, dass dies ein richtig guter Grund ist zu spenden“, unterstrich Yvonne Engert. Schließlich würden viele Menschen im Kreis Heinsberg die Kinderklinik kennen. Generiert worden seien die Spendengelder in erster Linie über den Getränkeverkauf, ergänzte Simon Lenz. Darüber hinaus habe es aber auch Einzelspenden gegeben. Vom Verein „Zwergnase“ erfuhr Engert durch einen Zufall als sie selbst in der Kinderklinik war. „Und da wir als Verein uns grundsätzlich zum Ziel gesetzt haben, Kindern etwas Gutes zu tun, sollte diesmal die Spende nach Rheydt gehen“, betonte sie. „Für uns war es ein Herzensprojekt.“
„Wir können das Geld sehr gut gebrauchen“, dankte Jürgen Wintgens im Name des Vereins „Zwergnase“. Die Früh- und Neugeborenenintensivstation sei derzeit komplett belegt. In der Regel würden Frühgeborene 3 Monate hier bleiben. Die Eltern seien ein wesentlicher Teil der Pflege, erklärte Petra Kurt. „Wir entlassen dann, wenn die Babys alleine atmen, trinken und ihre Körpertemperatur halten können.“ Wichtig sei alles dafür zu tun, dass die Frühgeborenen auch später ein gutes Leben haben, bemerkte Wintgens noch.
Info
Im Jahr 2026 soll es statt des Glühweinfestes wieder einen Lambertusmarkt wie im Jahr 2024 geben. Geplant ist er für zwei Tage und zwar vom 7. November bis zum 8. November. Gerne können sich Aussteller, die Interesse haben ihre handwerklichen Produkte zu zeigen, unter E-Mail
Eva Weingärtner






