Foto: Stadt Erkelenz
Außenkolumbarium in Immerath
Borschemich / Immerath. Zwei neue Außenkolumbarien konnten in der vergangenen Woche eingeweiht werden. Bürgermeister Stephan Muckel und der Technische Beigeordnete Martin Fauch nahmen die Einweihung vor, eingesegnet wurden die beiden Kolumbarien jeweils von Vertreterinnen der evangelischen und der katholischen Kirchengemeinschaft. Erdbestattungen sind seit Jahren rückläufig und der Trend geht hinzu anderen Bestattungsformen. Durch den Bau der Kolumbarien passt sich Erkelenz an.
Die Friedhöfe in Borschemich und Immerath wurden jeweils im Rahmen der Umsiedlung neu angelegt und sind seit 2010 beziehungsweise 2009 in Nutzung. In Borschemich konnte 2017, in Immerath 2016 die jeweilige offene Friedhofs- bzw. Aussegnungshalle eingeweiht werden.
Für den Friedhof Borschemich stellte der Bezirksausschuss Keyenberg/Venrath/Borschemich im Jahr 2023 den Antrag auf Errichtung einer Urnenwand im Außenbereich. Für den Friedhof Immerath folgte 2024 ein entsprechender Antrag des Bezirksausschusses Holzweiler/Immerath. Voraussetzung für die Umsetzung war in beiden Fällen der Nachweis eines entsprechenden Bedarfs an Urnenplätzen. Dieser ist nicht nur gegeben, sondern nimmt weiter zu.
Seitens der Verwaltung wurde vorgesehen, die neuen Urnenwände unmittelbar mit den bestehenden Friedhofshallen zu kombinieren. Neben der zusätzlichen Möglichkeit zur Beisetzung von Urnen bieten die Anlagen damit zugleich einen verbesserten Windschutz für die jeweiligen Trauerhallen. Mit den Bauarbeiten wurde an beiden Standorten im März dieses Jahres begonnen. Die Urnenwand in Borschemich verfügt über 50 Nischen, während in Immerath 55 Nischen geschaffen wurden.
Die Umsetzung der Projekte erfolgte in enger Zusammenarbeit verschiedener beteiligter Firmen mit dem Hochbauamt sowie dem Baubetriebs- und Grünflächenamt. Einen wesentlichen Teil der Arbeiten übernahm der Baubetriebshof selbst. Dazu gehörten insbesondere die Herstellung der Fundamente, die Errichtung des Sichtmauerwerks sowie der Aufbau der Urnenkammern.
Quelle: PM / red.














