Impulse aus dem Fachtag „Bildung & Gesundheit“
Heinsberg. Im Rahmen des Fachtags „Bildung und Gesundheit“, der sich im November 2024 intensiv mit Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen im Kreis Heinsberg beschäftigte, ist ein konkretes Unterstützungsangebot für junge Menschen mit AD(H)S entstanden: Die Ergotherapeutin Jutta Graab-Ehlig hat gemeinsam mit ihrem Team ein praxisnahes Angebot speziell für Jugendliche mit dieser Diagnose entwickelt. Sie hatte beim Fachtag zu den Themen „Wahrnehmungsstörungen“ und „Vielfalt im Gehirn? Neurodiversität – Autismus-Spektrum, AD(H)S & Hochbegabung im ergotherapeutischen Setting“ referiert.
Der Fachtag, organisiert vom Regionalen Bildungsbüro unter der pädagogischen Leitung von Annette Sielschott und der kommunalen Leitung von Stefanie Fegers, stellte aktuelle Herausforderungen in den Mittelpunkt, mit denen Eltern, Lehrkräfte, medizinisches Personal und Fachkräfte täglich konfrontiert sind. Themen wie ADHS, Sprachentwicklungsstörungen, Depressionen, Autismus oder Adipositas zeigen, wie hoch der Unterstützungsbedarf in der Region ist. Grundlage hierfür sind unter anderem die Erkenntnisse aus dem Gesundheitsreport der AOK Rheinland/Hamburg 2023, der für den Kreis Heinsberg ein vergleichsweise hohes Niveau an Entwicklungsstörungen bei Kindern und Jugendlichen feststellt.
Neben fachlichen Impulsen und wissenschaftlichen Vorträgen stand vor allem ein lösungsorientierter Ansatz im Fokus der Veranstaltung. Ziel war es, konkrete Hilfen und praxisnahe Angebote zu entwickeln, die Kinder und Jugendliche nachhaltig unterstützen.
Ein solches Ergebnis ist nun das neue ergotherapeutische Angebot für Jugendliche mit AD(H)S. Es greift die im Rahmen des Fachtags geäußerten Bedarfe direkt auf: Viele Teilnehmende hatten sich ausdrücklich mehr konkrete Unterstützungsangebote für Kinder und Jugendliche in der Region gewünscht. Gleichzeitig entspricht das Angebot dem Anspruch des Regionalen Bildungsbüros, dass Veranstaltungen nicht nur dem fachlichen Austausch dienen, sondern im Nachgang spürbare und hilfreiche Impulse für die Praxis setzen.
„Dem Regionalen Bildungsbüro ist es ein wichtiges Anliegen, das Angebote breiter bekannt gemacht werden, damit alle interessierten Jugendlichen und ihre Familien davon profitieren können“, erklärt Annette Sielschott vom Regionalen Bildungsbüro. „Gleichzeitig nehmen wir gerne Initiativen und Angebote entgegen, die für pädagogische Fach- und Lehrkräfte hilfreich sein könnten.“ Für Fragen und Anregungen steht Frau Sielschott per E-Mail an
Weitere Informationen zum Regionalen Bildungsbüro sind im Service-Portal des Kreises Heinsberg zu finden: Regionales Bildungsbüro - Serviceportal Kreis Heinsberg.
Quelle: PM Kreis Heinsberg
Warum der manuelle Öl-Check im Auto wichtig bleibt
Mobilität
Warum der manuelle Öl-Check im Auto wichtig bleibt














