Jetzt angesagt bei Sonnenbrillen: Fassungen mit skulpturaler Anmutung. Hier ein Modell von Le Specs (ca. 80 Euro).
Berlin (dpa). Sonnenbrillen schützen die Augen vor schädlicher UV-Strahlung. Und: Sie können das Outfit prägen. Schließlich sind dieses Jahr sogar Brillen angesagt, die selbst wie kleine Designobjekte wirken: das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) sieht etwa skulpturale Fassungen mit klar modellierten Konturen im Trend, fließende Rundungen und bewusst gestaltete Übergänge.
Auffällig sind dem KGS zufolge auch die derzeit angesagten Proportionen. Breite oder betonte Oberkanten geben dem Gesicht Struktur und sollen für eine moderne, grafische Wirkung sorgen. Häufig werden sie mit schmaleren oder filigranen Unterkanten kombiniert, um die Gesamtform auszugleichen, so das KGS.
Auch geschliffene oder reliefartige Oberflächen spielen demnach bei Sonnenbrillen eine Rolle. Runde und ovale Silhouetten bleiben präsent, werden jedoch oft durch kantige oder geometrische Elemente ergänzt. Zudem erleben sogenannte Sonnenclips ein Comeback. Mit einem Handgriff lassen sich mit ihnen Alltagsbrillen in Sonnenbrillen verwandeln.
Ruhiges Make-up wählen
Und welches Make-up trägt man nun zur angesagten Sonnenbrille? Da die Augen oft teilweise verdeckt sind, rücken in der Sommerzeit am besten andere Partien stärker in den Fokus. Make-up-Artist Lukas Wythe rät etwa zu einem insgesamt ruhigen Look, bei dem ein gleichmäßiger Teint wichtiger ist als ein stark betontes Augen-Make-up.
Nase und Wangen sollten leicht mattiert werden, damit das Make-up nicht verrutscht und keine Abdrücke entstehen. «Am besten den Puder sanft in die Haut eindrücken, nicht nur oben auflegen.» Akzente auf Wangen und Lippen sorgen dafür, dass das Gesicht auch hinter dunklen Gläsern frisch wirkt. Dafür kann man ein leichtes Rouge verwenden und dezenten Lippenstift oder Lipgloss.
Auf UV-Filter achten
In jedem Fall gilt aber: So modisch eine Sonnenbrille und das Make-up darunter auch sein mögen, entscheidend ist vor allem der Schutz für die Augen, also eine Brille mit zuverlässigem UV-Filter. Denn auch die dunkelsten Gläser schützen die Augen laut KGS die nicht, wenn ein UV-Filter fehlt. Achten Sie also auf den Hinweis UV400 oder auf das CE-Zeichen.
Außerdem sinnvoll: ein Blick auf die Tönungsstufe der Brille. Sie gibt an, wie stark die Augen vor blendenden Sonnenstrahlen geschützt werden. Für den Alltag in Mitteleuropa eignet sich meist Tönungsstufen der Kategorie zwei bis drei. Zudem sollten die Gläser der Sonnenbrille nicht zu klein ausfallen, damit die Augen auch seitlich vor UV-Strahlung geschützt werden.


