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PHP-Sicherheitslücke: Was tun mit privaten Webseiten?

Foto: Stefan Jaitner/dpa/dpa-mag

Eine schwerwiegende Sicherheitslücke bringt weltweit das Fundament zahlreicher Webseiten und Onlinedienste ins Wanken. 

Berlin (dpa). Wer privat eine Webseite betreibt, nutzt in aller Regel Webspace auf dem Server eines Hosting-Anbieters. Und das meist auch mit App-Installation (etwa WordPress) über den Anbieter. Die Aktualisierung der Software übernimmt ebenfalls der Anbieter.

Bei der aktuellen PHP-Sicherheitslücke müssen die Anwender also abwarten, dass der Hosting-Anbieter die notwendigen Updates einspielt. Das dürfte ganz überwiegend bereits geschehen sein.

Nachschauen, auf welcher PHP-Version die Seite läuft

Nachschauen, mit welcher PHP-Version die eigene Seite arbeitet, können beispielsweise WordPress-Nutzende im WordPress-Admin-Dashboard unter «Werkzeuge/Website-Zustand/Bericht/Server/PHP».

Ansonsten ist es meist auf einer etwa Control-Panel genannten Verwaltungswebseite des Hosting-Anbieters möglich, die PHP-Version zu checken - etwa im Bereich Entwicklung.

Diese PHP-Versionen sind sicher

Sicher sind die PHP-Versionen ab

  • 8.2.35 (im PHP-Zweig 8.2)
  • 8.3.36 (im PHP-Zweig 8.3)
  • 8.4.27 (im PHP-Zweig 8.4)
  • 8.5.12 (im PHP-Zweig 8.5)

PHP ab 8.1 und älter: dringend umstellen

PHP-Versionen ab 8.1 und älter aktualisiert das PHP-Projekt nicht mehr. Wer so eine alte, unsichere PHP-Version nutzt, sollte im Control-Panel auf einen aktuellen, unterstützen PHP-Zweig umstellen - und sicherheitshalber vorher eine Sicherung der Webseite anlegen.

Findet sich kein Menüpunkt zum Wechseln der PHP-Version im Control Panel, muss der Wechsel beim Support des Hosting-Anbieters in Auftrag gegeben werden.

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