Heinsberg. Der Kontaktabbruch zu einem Familienmitglied kann eine tiefgreifende und schmerzhafte Erfahrung sein. Zurück bleiben häufig Gefühle wie Trauer, Wut, Schuld und Zweifel – aber auch Erleichterung und Einsamkeit. Viele Betroffene beschäftigen sich noch lange mit Fragen wie: War meine Entscheidung richtig? Warum ist es zu diesem Bruch gekommen? Und wie kann ich mit den Folgen leben?
Zu diesem Thema startet im Selbsthilfe- und Freiwilligen-Zentrum Heinsberg (SFZ) eine neue Selbsthilfegruppe. Sie richtet sich an Menschen, die den Kontakt zu einem nahen Angehörigen abgebrochen haben oder mit einem solchen Schritt ringen und sich mit anderen Betroffenen austauschen möchten.
Die Gruppe möchte einen geschützten und respektvollen Raum schaffen, in dem Erfahrungen und Gefühle offen angesprochen werden können – ohne Bewertung und ohne Druck. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können erzählen, zuhören und sich gegenseitig unterstützen. Dabei geht es nicht darum, Entscheidungen zu bewerten, sondern darum, mit den eigenen Erfahrungen nicht allein zu bleiben.
Das Auftakttreffen findet am Dienstag, 13. Oktober 2026, um 18:00 Uhr im SFZ, Hochstraße 24 in Heinsberg, statt.
Anschließend trifft sich die Gruppe regelmäßig jeden 2. und 4. Dienstag im Monat von 18:00 bis 19:30 Uhr.
Die Teilnahme ist freiwillig, vertraulich und kostenfrei.
Für das Auftakttreffen wird um vorherige Anmeldung gebeten, aber auch Kurzentschlossene sind herzlich eingeladen, ohne Anmeldung vorbeizukommen.
Quelle: PM / red.
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