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Kreis Heinsberg & Region

Volksbank Heinsberg eG: Gute Geschäftsentwicklung und klare Perspektiven für die Volksbank im Westen

Foto: Volksbank Heinsberg eG

Die neue Aufsichtsratsvorsitzende Ulrike Weitz zusammen mit ihrem Vorgänger Franz Wynands, der nach 21 Jahren aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden ist.




Heinsberg. Die Volksbank Heinsberg eG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück und sieht sich zugleich auf einem klaren Zukunftskurs. Im Rahmen der Vertreterversammlung betonte der Vorstand, dass sowohl die wirtschaftliche Entwicklung der Bank als auch der geplante Zusammenschluss mit der Aachener Bank die strategische Ausrichtung bestätigten.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Franz Wynands begrüßte 119 Vertreterinnen und Vertreter zur diesjährigen Vertreterversammlung in der Festhalle Oberbruch.

Dirk Cormann, Sprecher des Vorstands, ordnete das Geschäftsjahr 2025 in die aktuelle Entwicklung der Bank ein. Er betonte, dass die Volksbank Heinsberg auch in einer Phase tiefgreifender Veränderungen ihre wirtschaftliche Stärke unter Beweis gestellt habe. Das gute Jahresergebnis ermögliche es, weiter in die Zukunft der Bank zu investieren und zugleich Eigenkapital sowie Rücklagen zu stärken.

Besonderen Dank richtete Cormann an die Mitarbeitenden. Sie hätten nicht nur das Tagesgeschäft erfolgreich bewältigt, sondern zugleich die Grundlage für die künftige Volksbank im Westen geschaffen.

Mit Blick auf die geplante Fusion mit der Aachener Bank erklärte Cormann, dass sich beide Institute in den vergangenen Jahren positiv entwickelt hätten und nun auf einer sehr guten Basis in die nächste Phase des Zusammenschlusses einträten.

Die Veränderungen in der Bankenwelt seien dabei nicht allein durch die Fusion geprägt. Auch veränderte Kundenbedürfnisse, die fortschreitende Digitalisierung sowie steigende regulatorische Anforderungen veränderten die Rahmenbedingungen nachhaltig. Die Antwort der Volksbank Heinsberg darauf sei die Verbindung aus persönlicher Beratung, regionaler Präsenz und modernen digitalen Angeboten.

Als Beispiel nannte Cormann die Weiterentwicklung des Serviceangebots durch digitale und modulare Filialkonzepte sowie das Hausbankprogramm der Volksbank Heinsberg. Über den Hausbank-Bonus würden im Jahr 2025 rund 300.000 Euro über das Netzwerk „Heinsberg schafft mehr“ an Mitglieder und Kunden zurückgegeben. Davon profitierten zugleich zahlreiche regionale Partnerbetriebe durch zusätzliche Kaufkraft.

Auch die Entwicklung der Kundenzufriedenheit bewertete der Vorstand positiv. Die Werte lägen erneut über dem Bundesdurchschnitt. Besonders erfreulich sei die Entwicklung im Firmenkundengeschäft sowie in der Vermögensberatung.

Im Anschluss stellte Vorstandsmitglied Ulrich Lowis die Jahresabschlusszahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres vor. Diese unterstrichen die stabile Entwicklung der Volksbank Heinsberg eG: Die Bilanzsumme belief sich zum 31. Dezember 2025 auf 2,39 Milliarden Euro, die Kundeneinlagen stiegen auf 1,73 Milliarden Euro und das betreute Kundenvolumen wuchs auf 5,3 Milliarden Euro. Das Betriebsergebnis vor Bewertung lag mit 25,7 Millionen Euro über dem Vorjahreswert. Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich auf 216,6 Millionen Euro. Wie im Vorjahr erhalten die Mitglieder eine Dividende von 3 Prozent sowie einen Dividendenbonus von 1 Prozent.

Der Bericht des Aufsichtsrats sowie der Bericht über das Ergebnis der gesetzlichen Prüfung wurden von der stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrike Weitz vorgestellt. Die Feststellung des Jahresabschlusses sowie die Beschlussfassung über die Verwendung des Jahresüberschusses erfolgten anschließend durch Franz Wynands.

Zum Abschluss der Versammlung standen Veränderungen im Aufsichtsrat an. Turnusgemäß schied Marc Jütten aus dem Gremium aus und wurde erneut gewählt. Franz Wynands schied altersbedingt aus und stand nicht erneut zur Wahl. Vor dem Hintergrund der Fusionsvereinbarung wird der Aufsichtsrat künftig mit jeweils fünf Mitgliedern aus beiden Häusern besetzt. Aus diesem Grund schied Julia Füßer zusätzlich aus dem Gremium aus.

Mit großer Wertschätzung und spürbarer Dankbarkeit verabschiedete Ulrike Weitz im Anschluss Franz Wynands, der nach 21 Jahren aus dem Aufsichtsrat ausscheidet.

Sie würdigte sein außergewöhnliches Engagement. Über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg habe Franz Wynands die Entwicklung des Hauses mit hoher Kompetenz, Verlässlichkeit und großem Verantwortungsbewusstsein begleitet. Besonders prägend war sein Wirken in Zeiten tiefgreifender regulatorischer Veränderungen und bei den Fusionen mit der Raiffeisenbank Heinsberg eG, der Raiffeisenbank Erkelenz eG sowie zuletzt der Aachener Bank.

Nach der Sitzung wählte der Aufsichtsrat Ulrike Weitz zur neuen Aufsichtsratsvorsitzenden. Gereon Frauenrath wurde als stellvertretender Vorsitzender bestätigt.

Quelle: PM Volksbank Heinsberg eG

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