Geleakte US-Dokumente offenbaren weltweite Geldwäsche-Probleme

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Dokumente aus einem Daten-Leak des US-Finanzministeriums offenbaren gravierende Probleme bei der Bekämpfung von Geldwäsche rund um den Globus. Banken aus aller Welt sollen über Jahre hinweg Geschäfte mit hochriskanten und teils kriminellen Kunden abgewickelt haben, so eine gemeinsame Recherche zahlreicher Medien-Partner, die am Sonntag unter dem Namen "Fincen-Files" veröffentlicht wurde und die auf tausenden Seiten geheimer Geldwäsche-Verdachtsmeldungen beruht. Trotz strenger Regularien sollen Geldhäuser mutmaßliche Mafiosi, Millionenbetrüger und sanktionierte Oligarchen als Kunden akzeptiert und für diese Überweisungen in Milliardenhöhe ausgeführt haben, berichtet das Recherche-Netzwerk.

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Handelsverband gegen neues Sanktionsrecht gegen Unternehmen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat an die Bundesländer appelliert, das geplante Gesetz zur Stärkung der Integrität in der Wirtschaft an diesem Freitag im Bundesrat abzulehnen. „Sollte der Gesetzentwurf ohne grundlegende Änderungen in Kraft treten, kostet das allein den mittelständischen Einzelhandel mindestens drei Milliarden Euro“, sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem „Handelsblatt“ (Freitagausgabe). „Denn die Regelungen sehen vor, dass auch kleine und mittelständische Unternehmen dann Compliance-Systeme aufbauen müssten.“

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Studie: Unternehmen sehen Kinderbetreuung als Erfolgsfaktor

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Berufstätige Eltern können sich künftig offenbar stärker auf ein familienbewusstes Verhalten ihrer Arbeitgeber verlassen. Das legt eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Prognos im Auftrag des Bundesfamilienministeriums nahe, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach haben die Unternehmen durch die Coronakrise die betriebswirtschaftliche Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf stark verinnerlicht.

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ADAC bedauert Vertrauensverlust in Diesel-Fahrzeuge

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Fünf Jahre nach Bekanntwerden des Dieselskandals bedauert der ADAC den Vertrauensverlust in Dieselfahrzeuge. „Die Tricksereien der Hersteller sind durch nichts zu rechtfertigen. Es ist aber bedauerlich, dass der Dieselmotor jetzt vielfach grundsätzlich als dreckig abgeschrieben wird“, sagte ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

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Stromkosten steigen um bis zu 150 Euro jährlich pro Haushalt

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Durch die Corona-Pandemie ist der Stromverbrauch in vielen deutschen Haushalten gestiegen. Das geht aus einer Umfrage des Vergleichsportals Verivox hervor, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Mittwochausgaben berichten. Vor allem jüngere Menschen nutzen demnach mehr elektrische Energie.

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Außenhandel mit Elektrofahrzeugen legt zu

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Der Außenhandel mit Elektrofahrzeugen in Deutschland legt zu. Im vergangenen jahr wurden 99.000 neue Elektrofahrzeuge exportiert, ein Plus von 72 Prozent gegenüber 2018, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Der Import von neuen Elektrofahrzeugen stieg unterdessen von 43.500 im Jahr 2018 auf 60.400 im Jahr 2019 (+39 Prozent).

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Abstand zwischen Gering- und Besserverdienern nimmt ab

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Der Verdienstabstand zwischen Gering- und Besserverdienern hat sich zwischen 2014 und 2018 leicht verringert. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Nachdem im Jahr 2014 ein Stopp der sogenannten Lohnspreizung verzeichnet werden konnte, zeigen die Ergebnisse der Verdienststrukturhebung 2018 demnach erstmals eine Tendenz zur Lohnangleichung zwischen Gering- und Besserverdienern.

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Preise für Bauland steigen auf Rekordhoch

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Die Preise für Bauland haben noch nie so viel gekostet wie im vergangenen Jahr. Der durchschnittliche Kaufwert baureifer Grundstücke lag 2019 bei 189,51 Euro pro Quadratmeter, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit. Zehn Jahre zuvor waren es noch rund 122,00 Euro.

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Postvorstand: Keine Lohnerhöhung um geforderte sechs Prozent

Bonn (dts Nachrichtenagentur). Bei den gerade laufenden Tarifgesprächen für 140.000 Beschäftigte bei der Post sieht der Postvorstand keine Chance für die von der Gewerkschaft geforderte Erhöhung um rund sechs Prozent. „Es ist nicht so, dass wir unseren Beschäftigten höhere Löhne nicht gönnen. Ein derart hoher Abschluss wäre jedoch verantwortungslos“, sagte Meyer der „Welt“.

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