TUI: Vertrag für Milliardenkredit unterschrieben

Hannover (dts Nachrichtenagentur). Der Weg für ein staatliches Hilfspaket an den Reisekonzern TUI in der Coronakrise ist frei. Man habe mit der KfW einen Vertrag für einen Überbrückungskredit in Höhe von 1,8 Milliarden Euro unterschrieben, teilte TUI am Mittwochvormittag mit. Der Überbrückungskredit war demnach am 27. März im Rahmen der staatlichen Corona-Programme durch die Bundesregierung bewilligt worden.

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Digitalbranche erwartet drastische Corona-Einbußen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Auswirkungen der Coronakrise werden wohl auch die Digitalbranche schwer treffen. Das zeigt eine Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) unter 202 Digitalexperten aus BVDW-Mitgliedsunternehmen, über die das "Handelsblatt" berichtet. Demnach rechnen infolge des Lockdowns 98 Prozent der befragten Experten mit Umsatzeinbußen von durchschnittlich 32 Prozent für das laufende Jahr.

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Lufthansa stellt Flugbetrieb von Germanwings ein

Köln (dts Nachrichtenagentur). Die Deutsche Lufthansa stellt aufgrund der Coronakrise den Flugbetrieb ihrer Tochtergesellschaft Germanwings ein. „Alle daraus resultierenden Optionen sollen mit den Sozialpartnern besprochen werden“, teilte die Lufthansa am Dienstagnachmittag in Köln mit. Der Lufthansa-Vorstand erwarte „keine schnelle Rückkehr der Luftverkehrsindustrie auf das Niveau vor der Coronakrise“.

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Geflügelbranche will Quarantäne-Ausnahme für Berufspendler

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft (ZDG) fordert eine Ausnahme der Quarantänepflicht für Berufspendler. Man befürchte für das anstehende Osterfest eine „deutliche Zuspitzung“, wenn in deutschen Unternehmen angestellte Berufspendler aus Polen, Tschechien oder Ungarn in die Heimat wollten und aufgrund einer möglichen zweiwöchigen Quarantänepflicht nicht zurück dürften, teilte der Verband am Dienstag mit. „Unsere Unternehmen fürchten um wichtige Arbeitskräfte“, sagte ZDG-Präsident Friedrich-Otto Ripke.

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Studentenwerk will Not-Bafög für Studenten nach Jobverlust

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Das Deutsche Studentenwerk fordert ein auf sechs Monate begrenztes Not-Bafög für Studenten, die wegen der Coronakrise ihre Jobs verlieren. „Studierende, die nachweisen, dass sie ihren zur Studienfinanzierung unabdingbaren Job infolge von Corona verloren haben und auch keinen anderen Job finden, sollten für mehrere Monate einen Ausgleich über das BAföG erhalten – als Mischung aus Zuschuss und Darlehen“, schlägt der Generalsekretär des Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, vor.

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IG BAU erwartet 50.000 Entlassungen von Gebäudereinigern

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Gewerkschaft IG Bau und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks warnen vor einer Massenentlassung von Reinigungspersonal. „Der Gebäudereinigung in Deutschland stehen dramatische Wochen bevor: Es wird massenhaft Kurzarbeit geben - insbesondere in dieser Karwoche und in der Woche nach Ostern. Sogar Massenkündigungen sind wahrscheinlich“, sagte Ulrike Laux, Bundesvorstandsmitglied der IG BAU, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

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Kirchen droht Steuereinbruch um über eine halbe Milliarde Euro

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Den beiden großen Kirchen in Deutschland drohen wegen der Corona-Pandemie erhebliche Einnahmeausfälle. Experten rechnen in diesem Jahr mit einem Rückgang im hohen dreistelligen Millionenbereich, berichtet das Nachrichtenmagazin Focus. Grund dafür sind vor allem die absehbaren Einbußen bei der Lohn- und Einkommensteuer, an der sich die Kirchensteuer bemisst.

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Aktiengesellschaften durch Coronakrise 20 Billionen Euro günstiger

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die weltweit 50.805 börsennotierten Unternehmen haben innerhalb der letzten sechs Wochen 19,4 Billionen Euro an Wert verloren. In so kurzer Zeit sei dieser Verfall bisher einzigartig, schreibt das „Handelsblatt“ (Freitagausgabe) unter Berufung auf eigene Berechnungen. 24 Prozent verloren die Kurse weltweit, in Deutschland trifft es die 755 börsennotierten Unternehmen mit einem Verlust von knapp 30 Prozent noch stärker.

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Tui will ab sofort Urlaube für 2021 verkaufen

Hannover (dts Nachrichtenagentur). Der im Zuge der Coronakrise ins Straucheln geratene Reisekonzern Tui will ab sofort schon Reisen für den Sommer 2021 verkaufen. Das Tui-Programm sei „so früh buchbar wie in keinem Jahr zuvor“, hieß es in einer Mitteilung am Mittwoch. Wer eine Reise für den Zeitraum zwischen Mai 2020 und April 2021 bucht, soll einen „Treuebonus“ bekommen, viele Angebote seien zusätzlich reduziert.

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Bauernpräsident: Obst und Gemüse werden knapp und teurer

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Das Lebensmittelangebot in den Supermärkten wird sich laut Bauernpräsident Joachim Rukwied in den kommenden Wochen und Monaten wohl spürbar ändern. „Wir müssen damit rechnen, dass es insgesamt zu einer Verknappung bei Obst und Gemüse kommen wird“, sagte Rukwied der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Hintergrund sei der Mangel an Saisonarbeitskräften aus Osteuropa im Zuge der Corona-Krise.

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Prognos für stufenweises Wiederanfahren der Wirtschaft nach Kontaktsperre

München (dts Nachrichtenagentur). Das Beratungsunternehmen Prognos fordert, Automobilwerke nach einer Lockerung der Corona-Kontaktsperren schnell wieder hochzufahren. „Gesundheit hat Priorität“, sagte Michael Böhmer, Chefökonom bei Prognos, den Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Mittwochsausgaben). Den Unternehmen müsse jedoch ermöglicht werden, sich den gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen anzupassen.

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Wasserwirtschaft: Klopapier-Engpass gefährdet Abwassernetze

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Allianz der öffentlichen Wasserwirtschaft (AöW) warnt angesichts der Knappheit von Toilettenpapier in Teilen Deutschlands vor Risiken für das Abwassernetz. Weil im Handel aufgrund von Hamsterkäufen Klopapier teilweise nicht verfügbar sei, griffen Verbraucher auf Feuchttücher, Haushaltsrollen oder Papiertaschentücher zurück - doch diese drohten Abwasserleitungen zu verstopfen, teilte der Verband dem „Handelsblatt“ mit. Er rief die Bürger auf: „Schützen Sie ihre Abwasserleitungen.“

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Ernährungsindustrie fürchtet steigende Lebensmittelpreise

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die deutsche Ernährungsindustrie schließt steigende Lebensmittel-Preise aufgrund der Coronakrise nicht mehr aus. „Es gibt derzeit viele Faktoren in der Lieferkette, die den Preis beeinflussen. Neben den fehlenden Erntehelfern gibt es auch in der Ernährungsindustrie und im Handel Personal-Engpässe“, sagte Stefanie Sabet, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagausgaben).

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Psychologenverband befürchtet mehr Depressionen und Gewalt

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Berufsverband Deutscher Psychologen (BDP) warnt vor einer Zunahme an Depressionen und Gewalt im Zuge der Corona-Krise. "Viele Menschen haben derzeit ganz reale Ängste - sei es um ihre Gesundheit oder den Arbeitsplatz. Da ist es wahrscheinlich, dass Depressionen und Angststörungen vermehrt auftreten und somit auch Suizidalität zunehmen kann", sagte die Präsidentin des BDP, Meltem Avci-Werning, dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

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Immobilienwirtschaft kritisiert Einstellung von Mietzahlungen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Vertreter der Immobilienwirtschaft kritisieren die Ankündigung großer Handelsketten, wegen der Ladenschließungen in der Corona-Krise ihre Mietzahlungen einzustellen. "Es hat uns überrascht, dass es so schnell und heftig kommt", sagte Gordon Gross, Referent des Eigentümerverbands Haus und Grund dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben). Der Verband vertritt nach eigenen Angaben 900.000 Vermieter von Wohnungen und Gewerbeeinheiten.

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Ostdeutsche Spirituosen-Hersteller liefern Alkohol an Apotheken

Magdeburg (dts Nachrichtenagentur). Zur Herstellung von Desinfektionsmitteln beliefern inzwischen ostdeutsche Spirituosen-Hersteller Apotheken mit Alkohol. „Wir beziehen nun reines Ethanol auch von der Spezialitäten-Destillerie Abtshof aus Magdeburg“, sagte der Inhaber der Nordpark-Apotheke in Magdeburg, Jens-Andreas Münch, der „Mitteldeutschen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). Der Alkohol, der sonst für die Herstellung von Absinth, Gin und Likören verwendet werde, eigne sich auch für die Herstellung von Desinfektionsmitteln.

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IW-Studie: Klopapier wird zunehmend online bestellt

Köln (dts Nachrichtenagentur). Für den Onlinehandel bietet die Corona-Krise die Möglichkeit, neue Kunden zu gewinnen und Waren anzubieten, die zuvor dem stationären Handel vorbehalten blieben. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben) berichten, zeige, wie sich das Interesse an den typischen Corona-Krisen-Gegenständen entwickelt hat.

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Wirtschaftsforscher: Kurzarbeit wichtiges Instrument gegen Anstieg der Arbeitslosigkeit

Köln (dts Nachrichtenagentur). Mehrere Wirtschaftsforschungsinstitute halten die Kurzarbeit für das entscheidende Instrument gegen einen drastischen Anstieg der Arbeitslosigkeit infolge der Corona-Krise. „Die Kurzarbeit ist ein wichtiges Auffangnetz gegen die Arbeitslosigkeit. Dieses Instrument hatte sich auch in der Finanzmarktkrise 2009 bewährt“, sagte der Konjunkturchef vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Grömling, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagsausgaben).

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Güterumschlag in deutschen Seehäfen gesunken

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Der Güterumschlag in den deutschen Seehäfen ist im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozent gesunken. Insgesamt wurden 294,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Davon wurden 23,9 Millionen Tonnen im Warenverkehr mit der Volksrepublik China abgewickelt.

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Corona-Krise bringt Schausteller in existentielle Not

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Corona-Krise bringt die rund 5.000 Schausteller in Deutschland in existentielle Not. "Die Lage der Schausteller ist besonders dramatisch. Die meisten hatten ihren letzten Einsatz bei den Weihnachtsmärkten. Seitdem haben sie keine Einnahmen", sagte Albert Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes und Präsident der Europäischen Schausteller-Union, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Vielen der oft seit Generationen familiengeführten Betriebe steht das Wasser bis zum Hals. Sie fürchten um ihre Existenz."

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Verkehrsminister fürchtet Firmen-Übernahmen aus dem Ausland

Berlin (dts Nachrichtenagentur). In der deutschen Politik wächst die Angst vor feindlichen Übernahmen deutscher Unternehmen infolge der Corona-Krise. "Wir haben nicht nur einen viralen Angriff. Wir könnten auch einen Wirtschaftsangriff danach erleben", sagte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe).

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Bericht: VW bereitet Produktion von medizinischen Bauteilen vor

Wolfsburg (dts Nachrichtenagentur). Der Volkswagen-Konzern bereitet sich laut eines Zeitungsberichts darauf vor, wegen der Corona-Krise Teile für medizinische Geräte zu produzieren. Dabei gehe es vor allem um Bauteile für Beatmungsgeräte, berichtet das „Handelsblatt“ (Montagsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. „Volkswagen ist bereit zu helfen“, bestätigte ein Unternehmenssprecher der Zeitung.

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