Arbeitsagentur rechnet mit 36,2 Milliarden Euro Verlust

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur).  Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet allein in diesem Jahr mit einem Defizit von 30,5 Milliarden Euro. Das geht aus einem Finanzbericht der Arbeitsagentur für den Haushaltsausschuss des Bundestages hervor, über den das „Handelsblatt“ (Dienstagausgabe) berichtet. „Für das laufende Jahr geht die Einschätzung davon aus, dass durch die Coronakrise und die damit verbundenen Interventionen bei arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (insbesondere Veränderungen beim Kurzarbeitergeld) ein erhebliches Defizit entsteht“, heißt es in dem Papier.

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Zahl der Verkehrstoten auf niedrigstem Stand seit 30 Jahren

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Das durch die Corona-Pandemie bedingte geringe Verkehrsaufkommen hat sich im März 2020 auch auf die Zahl der Straßenverkehrsunfälle ausgewirkt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mitteilte, sank die Zahl der Verkehrsunfälle gegenüber März 2019 um 23 Prozent auf 166.000. Auch die Zahl der Verkehrstoten ging deutlich zurück: Im März 2020 kamen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 158 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben, im Vorjahresmonat waren es 234. Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem Monat weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet als im März 2020.

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Jerome Boateng wehrt sich gegen Kritik am Fußball

München (dts Nachrichtenagentur). Jerome Boateng wehrt sich in der Debatte um mehr Demut im Profifußball gegen pauschale Forderungen aus der Politik und dem Sport. Der Abwehrstar des FC Bayern sagt der „Welt am Sonntag“: „Ich finde, man sollte nicht mit dem Finger auf uns Fußballprofis zeigen. Wir dürfen uns alle angesprochen fühlen. Jeder sollte in diesen Zeiten ein Stück demütiger sein.“

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Kroatien hofft auf Sommersaison

Zagreb (dts Nachrichtenagentur). Kroatien ist zuversichtlich, trotz der Coronakrise auch in diesem Jahr Touristen aus dem Ausland empfangen zu können. Derzeit teste man neue Regeln für Cafés und Restaurants, sagte Premierminister Andrej Plenkovic der „Welt“ (Montagausgabe). „Wir beobachten, wie das in der Praxis funktioniert. Und ich bin mir sicher, dass wir noch vor Beginn der Sommersaison viele gute praktische Erfahrungen sammeln werden.“

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Rummenigge verlangt Reformen im Profifußball

München (dts Nachrichtenagentur). Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge, hat Reformen im Profifußball gefordert. Die Coronakrise habe auch die Chance eröffnet, „wieder ein Stück Rationalität und damit auch mehr Stabilität einzuführen“, sagte Rummenigge dem „Spiegel“. Alle Spitzenklubs in Europa, „auch wir, haben jeden Sommer versucht, die schönsten Rosinen aus dem Kuchen zu picken, um noch attraktiver zu werden, noch wettbewerbsfähiger zu sein und um damit unsere Umsätze zu steigern“.

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Bundeswehr muss sich US-Fallschirme leihen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Bundeswehr hat zu wenige einsatzbereite Fallschirme. Um die Ausbildung neuer Fallschirmspringer fortzusetzen, muss sie derzeit 40 Fallschirme aus US-Produktion bei einem privaten Depot in Bayern ausleihen, schreibt die „Welt am Sonntag“. Das Beschaffungsamt der Bundeswehr verweist drauf, dass im vergangenen Jahr Nachschub bestellt wurde.

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Alle Städte und Landkreise unter „50er-Obergrenze“

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Alle 401 kreisfreien Städte und Landkreise in Deutschland sind unter der ursprünglich bundesweit festgelegten „Obergrenze“ von 50 Neuinfektionen mit dem Coronavirus pro Woche und 100.000 Einwohner. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervor, die am Donnerstagmorgen veröffentlicht wurden. Bayern und Baden-Württemberg hatte allerdings selbst eine Obergrenze von nur 35 Neuinfektionen pro Woche und 100.000 Einwohner festgelegt, ab der strengere Maßnahmen eingeführt werden sollen, und die wird dort in Regensburg (37,4), sowie in den Landkreisen Coburg (47,2), Straubing-Bogen (47,7) und Straubing (43,9) überschritten, allesamt in Bayern gelegen.

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Investor stellt Hertha BSC weitere 150 Millionen Euro in Aussicht

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Fußball-Bundesligist Hertha BSC kann auf weiteres Geld von Investor Lars Windhorst hoffen. „Wir sind bereit, nochmals einhundert, einhundertfünfzig Millionen Euro Eigenkapital zu investieren, wenn der Bedarf bestehen sollte“, sagte der Finanzunternehmer der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe).

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