Bundesweite Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zur Tierquälerei

Berlin (dts Nachrichtenagentur). In Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen sind Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Tierwohlgefährdung beim Transport lebender Rinder in Nicht-EU-Staaten eingeleitet worden. Das berichten das ARD-Mittagsmagazins und der RBB nach gemeinsamen Recherchen. Die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ hatte demnach im Juni bundesweit Anzeigen gegen Verantwortliche in Veterinärämtern, Export- und Transportunternehmen wegen des Verdachts der Beihilfe zur Tierquälerei gestellt.

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Berlin: Pkw fährt in Menschengruppe mehrere Verletzte

Berlin (dts Nachrichtenagentur). In Berlin-Charlottenburg ist am frühen Sonntagmorgen ein Pkw in eine Menschengruppe gefahren. Dabei seien sieben Personen verletzt worden - drei davon schwer, teilte die Feuerwehr mit. Das Fahrzeug war demnach aus bislang ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und auf den Gehweg gefahren.

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Zahlreiche Erntehelfer in Niederbayern mit Coronavirus infiziert

Dingolfing (dts Nachrichtenagentur). In einem landwirtschaftlichen Betrieb im niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau haben sich zahlreiche Erntehelfer mit dem Coronavirus infiziert. Insgesamt seien es 174 positive Testergebnisse, teilte das Landratsamt mit. Zuvor gab es bei dem Unternehmen in der Gemeinde Mamming demnach eine Reihentestung.

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Rummenigge plädiert für Gehaltsobergrenze im Profifußball

München (dts Nachrichtenagentur). Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für den Fußball abzumildern, plädiert der FC Bayern für einen wirksameren Gehaltsdeckel in den europäischen Ligen. „Wir bräuchten ein Regulativ, das auch den Buchstaben des Gesetzes standhält“, sagte der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstagausgabe). Das sogenannte Financial Fairplay - die bisherige Vereinbarung zu Obergrenzen für Spielergehälter - müsse dazu „neu, seriöser und nachhaltiger aufgestellt werden“.

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Weltärztebund-Chef: Risikogebiet-Urlauber sollen Test bezahlen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Frank Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, hält Virus-Tests für Reiserückkehrer für sinnvoll, eine Kostenübernahme durch die Gesetzlichen Krankenkassen lehnt er jedoch ab. „Wer sich einen Urlaub im Risikogebiet leistet, muss auch den Corona-Test selbst bezahlen“, sagte Montgomery der „Passauer Neuen Presse“. „Generell sind solche Tests sinnvoll“, auch wenn man natürlich nie alle Rückkehrer aus allen Risikogebieten erreichen werde.

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Weißer Ring warnt vor verstecktem Anstieg häuslicher Gewalt

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Bundesvorsitzende der Hilfsorganisation Weißer Ring, Jörg Ziercke, hat trotz erster Lockerungsmaßnahmen vor einem versteckten Anstieg häuslicher Gewalt als Folge der Corona-Pandemie gewarnt. "Häusliche Gewalt findet an jeden einzelnen Tag in Deutschland statt, nicht nur während der Coronakrise", sagte Ziercke der "Rheinischen Post". Man gehe aber davon aus, dass es während der Corona-Einschränkungen vermehrt zu Fällen gekommen sei und auch noch komme, so der frühere Präsident des Bundeskriminalamtes.

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BGH bestätigt Urteil im Fall "Scharia-Polizei"

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Revisionen sämtlicher Angeklagten im Verfahren gegen die sogenannte Wuppertaler "Scharia-Polizei" verworfen. Das Urteil des Landgerichts Wuppertal enthalte keinen Rechtsfehler, teilten die Karlsruher Richter am Montag mit. Die sieben Angeklagten hatten im September 2014 mit Warnwesten bekleidet einen nächtlichen Rundgang durch die Innenstadt von Wuppertal-Elberfeld unternommen.

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Dutzende Corona-Infizierte bei Wiesenhof-Schlachtbetrieb

Lohne (dts Nachrichtenagentur). Bei der Firma Oldenburger Geflügelspezialitäten (OGS) im niedersächsischen Lohne sind viele Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Landkreis Vechta am Samstagabend mit. 66 Personen seien infiziert, insgesamt seien am Donnerstag 1.046 Abstriche genommen worden.

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Corona-Neuinfektionen legen deutlich zu - 7-Tage-R wieder über 1

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Zahl der Corona-Neuinfektionen hat am Freitag signifikant stärker zugelegt, auch der sogenannte 7-Tage-R-Wert stieg erstmals nach fast drei Wochen wieder über eins. Laut Abfragen bei den 401 Städten und Landkreisen, die seit Anfang März täglich von der dts Nachrichtenagentur ausgewertet werden, wurden bis Freitagabend innerhalb von 24 Stunden 584 Neuinfektionen registriert, so viel wie seit Ende Juni nicht mehr. Auch die durchschnittliche Zahl der Neuinfektionen über die letzten sieben Tage stieg deutlich auf 383, nach 337 am Vortag.

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Bad Tölz-Wolfratshausen neuer Corona-Hotspot

Bad Tölz (dts Nachrichtenagentur). Bad Tölz-Wolfratshausen ist aktuell der Landkreis mit den meisten Corona-Neuinfektionen in Deutschland. Das geht aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervor, die am Freitagmorgen veröffentlicht wurden. Demnach wurden in dem oberbayerischen Landkreis in den letzten sieben Tagen 25,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert.

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Zahl der Familien stagniert

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Die Zahl der Familien mit minderjährigen Kindern in Deutschland hat sich 2019 im Vergleich zu 2009 nicht verändert. Insgesamt lebten in 8,2 Millionen Familien 29,7 Millionen Personen, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag nach Ergebnissen des Mikrozensus mit. Dazu zählen die Elternteile der Kinder, etwaige Geschwisterkinder (auch über 18 Jahre) und die minderjährigen Kinder selbst.

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Zahl der Ehescheidungen gestiegen

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Die Zahl der Ehescheidungen in Deutschland ist im Jahr 2019 gestiegen. Insgesamt wurden durch richterlichen Beschluss etwa 149.000 Ehen geschieden, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mit.

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Zahl der Verkehrstoten auf Tiefststand

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Im Jahr 2019 sind in Deutschland 3.046 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen: Das ist der niedrigste Stand seit mehr als 60 Jahren, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit.

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Jugendforscher: Coronakrise wird vor allem junge Menschen treffen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Laut dem Jugendforscher Klaus Hurrelmann werden die Probleme und die Unsicherheiten, die die Coronakrise mitbringt, besonders junge Menschen treffen. „Tatsächlich könnte eine Generation entstehen, die nachhaltig von der Pandemie geprägt ist“, sagte Hurrelmann dem Nachrichtenportal Watson. Er sieht Parallelen zu den zwischen 1985 und 2000 Geborenen, deren Kindheit stark von der Weltwirtschaftskrise gekennzeichnet war.

„Das führt dazu, dass die heute 20- bis 35-Jährigen ihr Leben extrem um sich selbst kreisen lassen: Die Möglichkeit, sich beruflich verwirklichen zu können, steht stark im Vordergrund“, so der Jugendforscher. Anders als die nach 2000 Geborenen, die in einem Gefühl der Sicherheit aufgewachsen seien und deshalb die Möglichkeit gehabt hätten, sich zu politisieren, würde eine „Generation Corona“ wieder einen anderen Weg einschlagen. „Eine `Generation Corona` wäre wahrscheinlich wieder weniger politisch und stärker auf ihre eigene Sicherheit konzentriert.“

Ob es eine „Generation Corona“ überhaupt geben werde, sei jedoch noch nicht klar. „Das hängt auch davon ab, wie lange die Krise andauert und wie intensiv sie wird.“ Sicher ist jedoch laut Hurrelmann, dass junge Berufseinsteiger mit der Krise härter zu kämpfen haben.

„Durch die Coronakrise werden junge Menschen, die jetzt erst in den Beruf einsteigen, stärker getroffen werden als solche, die in der Arbeitswelt bereits fest verankert sind.“ Er hoffe jedoch, dass eine große Jugendarbeitslosigkeit ausbleibe, da die derzeit 50- bis 65-Jährigen bald in Rente gehen und so Platz für die Jungen machen.

Zahl der Verkehrstoten auf Tiefststand

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Im Jahr 2019 sind in Deutschland 3.046 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen: Das ist der niedrigste Stand seit mehr als 60 Jahren, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mit. Im vergangenen Jahr starben im Straßenverkehr sieben Prozent oder 229 Menschen weniger als im Vorjahr. Die Polizei zählte insgesamt 2,7 Millionen Verkehrsunfälle auf deutschen Straßen − so viele wie noch nie seit 1991. Bei rund elf Prozent der Unfälle wurde ein Mensch getötet oder verletzt.

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Zahl der Geburten gesunken

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Die Zahl der Geburten in Deutschland ist im Jahr 2019 gesunken. Insgesamt kamen 778.100 Babys zur Welt, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. Das waren rund 9.400 Kinder weniger als im Vorjahr.

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Studie: Pandemie belastet Mehrheit der Kinder und Jugendlichen

Hamburg (dts Nachrichtenagentur). Die Lebensqualität der Kinder und Jugendlichen in Deutschland hat sich während der Corona-Pandemie vermindert. Das geht aus der sogenannten "COPSY"-Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hervor, die am Freitag veröffentlicht wurde. Demnach fühlen sich 71 Prozent der Kinder und Jugendlichen durch die Pandemie belastet.

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DFL: 1. und 2. Bundesliga starten am 18. September

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur). Die Deutsche Fußball Liga (DFL) hat den neuen Rahmenterminkalender für die Bundesligen in der Saison 2020/21 verabschiedet. Das teilte die DFL am Freitag mit. "Bundesliga und 2. Bundesliga starten demnach am Freitag, 18. September 2020, in die kommende Spielzeit.

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Hamburgs Polizei beklagt zunehmenden Vandalismus gegen Blitzanlagen

Hamburg (dts Nachrichtenagentur). Die Hamburger Polizei beklagt zunehmenden Vandalismus an mobilen Blitzanlagen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Die Polizei hat in diesem Jahr bisher insgesamt 120 Einsätze mit den Blitzern durchgeführt, bei 30 waren Geräte beschädigt worden, berichtet das NDR-“Hamburg Journal“. Dabei sei trotz der Panzerung der Geräte ein Schaden von mehreren Zehntausend Euro entstanden.

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Schumacher-Sohn drängt in die Formel 1

Gland (dts Nachrichtenagentur). Mick Schumacher drängt in die Formel 1. Er wolle sein Talent zeigen, sagte der 21-Jährige dem Fernsehsender RTL. Ein Vergleich mit seinem Vater, Formel-1-Legende Michael Schumacher, habe ihn dabei noch nie gestört. „Im Endeffekt bin ich ein Fahrer wie alle anderen.“ Es könne sein, dass die Fahrer vielleicht mit ihm anders führen, aber das merke er nicht.

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Oberverwaltungsgericht stoppt Lockdown im Kreis Gütersloh

Münster (dts Nachrichtenagentur). Das Oberverwaltungsgericht NRW hat am Montag mit einem Eilbeschluss den Lockdown im Landkreis Gütersloh aufgehoben. Die Corona-Regionalverordnung sei „voraussichtlich rechtswidrig“, so das Gericht. Es sei nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand nicht mehr mit dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz und dem Gleichbehandlungsgrundsatz zu vereinbaren, dass sich ihr Geltungsbereich auf das gesamte Gebiet des Kreises Gütersloh erstrecke.

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Mehrheit wechselt Gesichtsmasken wöchentlich

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Mehrheit der Deutschen wechselt Corona-Gesichtsmasken wöchentlich. Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar hervor, über die der Focus berichtet. Demnach wechseln oder waschen 81 Prozent der Deutschen ihre Maske mindestens einmal pro Woche.

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