Mit Sport und Spaß gegen Depressionen Arbeitsbegleitende Maßnahme Zumba bei der DeinWerk gGmbH

Foto: Lebenshilfe Heinsberg

 

Region. Menschen mit einer psychischen Beeinträchtigung fehlt im Alltag oft die Bewegung und der Umgang mit anderen Menschen. Daher hat die DeinWerk gGmbH als Einrichtung der Eingliederungshilfe in Zusammenarbeit mit Simone Jäger (www.zumba-erkelenz.de) an beiden Standorten ihren psychisch erkrankten Werksattbeschäftigten Zumbaeinheiten angeboten. Alle Beschäftigten kamen bei diesen Events das erste Mal überhaupt mit Zumba in Kontakt. Das Angebot richtete sich an alle Werksattbeschäftigten mit unterschiedlichen Einschränkungen.

Zumba ist Sport und Spaß

Zumba fördert nicht nur den Gleichgewichtssinn, stärkt die Muskulatur und verbessert das Körpergefühl, sondern macht viel Spaß und Freude, gerade in einer Gruppe von Gleichgesinnten.

Es gibt kaum eine andere Sportart, die gleichzeitig so viele Muskelgruppen, Gelenke und Körperzentren anspricht. Die Aktivierung dieser Bereiche fördert die Bewegungsfähigkeit und hilft diese auszubauen. Zumba hilft bei der Entwicklung von Raumerfahrung und allgemeiner Bewegungskompetenz und wirkt ganzheitlich und vielseitig auf den Körper und die Konzentrationsfähigkeit.

Zumba ist gesund

Dass Zumba gesund ist, ist irgendwie klar. Zumba ist tatsächlich eine der wenigen Sportarten die ganzheitlich wirken. Musik, Bewegung und Gemeinschaft zeichnet Zumba ebenso aus, wie ein hoher Differenzierungsgrad. Jeder kann und konnte mitmachen

Zumba ist Individualität  und Gruppendynamik

Jeder kann sich entsprechend seinen Fähigkeiten weiter entwickeln, ohne die Gruppendynamik zu stören. Zu einer Gruppe zu gehören, ist sehr wichtig. In der Gruppe entstehen natürliche soziale Kontakte und das Selbstwertgefühl wird gestärkt. Die Sozial-Kompetenz und Ich-Kompetenz werden intensiv gefordert und gefördert getreu dem Motto: „Das kann ich alles mit mir machen.“ und „Das können wir zusammen machen.“

Gelungene Maßnahme

Die Übungsstundeninhalte wurden in ihrer Struktur der Zielgruppe angepasst, was natürlich auch für die Musik und die Inhalte galt. So wurden zum Beispiel zusätzlich rhythmische und pädagogisch erkrankungsgemäße Elemente in die Übungsstunden eingepflegt.

„Ganz schön anstrengend“ war zum Schluss das Fazit, aber es hat auch allen einen riesen Spaß gemacht. Vielleicht haben einige sogar ein neues Hobby für sich entdeckt.