Online-Tagung: Antimuslimischer Rassismus

Kreis Heinsberg.  Ob Angriffe auf Moscheen oder Hassreden im Internet, ob Diskriminierungen auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt oder Gewalt gegen Muslime im Alltag – antimuslimischer Rassismus hat viele, oftmals verdrängte Gesichter. Dabei ist er längst nicht nur am vermeintlichen rechten Rand anzutreffen: Er prägt den Alltag der Betroffenen ebenso wie die gesellschaftliche Debatte und Medienlandschaft.

Wie kann die demokratische Öffentlichkeit, wie kann die politische Bildung auf diese Situation reagieren? Welche Strategien des Empowerments sind für Betroffene effektiv? Wie kann sinnvolle Solidarisierung aussehen? Und welche praktischen Handlungsmöglichkeiten gibt es gegen diese Variante des Rassismus?

In der Online-Tagung, organisiert von NRWeltoffen-Projekten im Regierungsbezirk Köln, werden diese und weitere Fragen behandelt. Nach einem Grußwort des Parlamentarischen Staatssekretärs im Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, Klaus Kaiser, und einer Keynote durch Nabeela Khan (Bildungsstätte Anne Frank e.V.) können die Teilnehmenden in einem von fünf Online-Workshops vertiefend arbeiten. Moderiert wird die Veranstaltung von Sami Omar (Referent für Diskriminierungs- und Rassismusfragen).

Die Veranstaltung ist ein gemeinsames Projekt verschiedener Kommunen und Kreise im Regierungsbezirk Köln, die am kommunalen Förderprojekt NRWeltoffen teilnehmen. Sie richtet sich an alle, die Gegenstrategien zum antimuslimischen Rassismus entwickeln wollen. Eingeladen sind Fachleute, Multiplikatoren sowie alle weiteren interessierten Personen.

Anmelden können Sie sich bis zum 26.09.2021 unter https://gstoo.de/fachtag_AMR. Die Teilnahme ist kostenlos.