FW Gangelt: Vermisste Person nach Verkehrsunfall sorgt für stundenlange Suche

Foto: Oliver Thelen

 

Gangelt. Die Feuerwehr Gangelt wurde am späten Freitagabend um 22:55 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf der Landstraße 47 alarmiert. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein BMW X3 von Süsterseel aus kommend von der Straße abgekommen war, einen Baum touchiert hatte und auf der Seite zum stehen gekommen war. Ein aus Litauen stammender Insasse des BMW wurde bereits von Ersthelfern versorgt. Der schwer verletzte Insasse des BMW hatte jedoch mehrfach angegeben das er nur der Beifahrer des Pkw war und sein Freund vermisst sei. Daraufhin starteten die Einsatzkräfte eine umfangreiche Suche nach dem Fahrer. Der schwer verletzte Insasse des BMW wurde den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus der Maximalversorgung transportiert. Zeitgleich suchten zahlreiche Trupps der Feuerwehr weitläufig auf einer Fläche von mehreren hundert Quadratmetern die Umgebung ab. Da sich die Unfallstelle zwischen den Ortschaften Gangelt und Süsterseel befand, mussten mehrere Mais- und Getreidefelder sowie Feld- und Radwege abgesucht werden. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr durch einen Hubschrauber der Landespolizei NRW. Sowohl die Einsatzteams am Boden als auch der Hubschrauber waren bei der Suche mit Wärmebildkameras ausgestattet, so dass auch im Dunkeln Personen schnell aufgefunden werden können. Zudem wurde die Einsatzstelle umfangreich ausgeleuchtet. Nach rund drei Stunden Einsatzdauer musste die Suche ergebnislos abgebrochen werden. Bei der anschließenden Unfalldokumentation und der Bergung des Unfallfahrzeugs unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr die Polizei und den Abschleppdienst. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die Landstraße 47 rund 4 Stunden lang zwischen Gangelt und Süsterseel voll gesperrt werden. Insgesamt waren rund 30 Einsatzkräfte der Einheiten Gangelt und Stahe-Niederbusch rund 4 Stunden lang unter der Leitung von Gemeindebrandinspektor Günter Paulzen im Einsatz.