Presseinformation der WestVerkehr GmbH (west) zum Thema Maskenpflicht

Region. Im ÖPNV in NRW sind Atemschutzmasken (Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) unabhängig von der Inzidenz stets zu tragen

In den letzten Tagen kam es in den Bussen der WestVerkehr GmbH (west) wiederholt zu unschönen Szenen, weil einige Fahrkunden*innen keine Atemschutzmasken trugen. „Wir appellieren an die Vernunft unserer Kunden*innen doch bitte die verschärfte Maskenpflicht in Bussen und Bahnen zu beachten und den Frust nicht an unseren Fahrern*innen auszulassen“, so Udo Winkens, Geschäftsführer der WestVerkehr GmbH.

Zum Hintergrund: Seit dem 23.04.2021 gelten die Regelungen der „Bundesnot-bremse“ (§ 28b InfektionsschutzG) in den Landkreisen und kreisfreien Städten, in denen die Inzidenz größer als 100 ist. Nach dem Bundesrecht müssten nur dort mindestens FFP2-Masken oder vergleichbare Masken im ÖPNV getragen werden. Von Kreis zu Kreis unterschiedliche Vorgaben wären die Folge und für Verkehre, die Kreisgrenzen überschreiten, kaum vermittelbar. Das Land NRW hat deshalb die Coronaschutzverordnung NRW angepasst. Nunmehr gilt im gesamten öffentlichen Verkehr in NRW, unabhängig von der örtlichen Inzidenz, die Pflicht, FFP2-Masken zu tragen. Medizinische oder OP-Masken genügen seit dem 24. April 2021 in Nordrhein-Westfalen nicht mehr. Die FFP 2-Maskenpflicht gilt neuerdings bereits für Kinder ab dem vollendeten 6. Lebensjahr und nicht wie zuvor erst ab dem 14. Lebensjahr.

Aber wie auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme! Folgende Personengruppen sind von der Verpflichtung zum Tragen einer FFP2-Maske oder einer vergleichbaren Maske befreit:

1.    Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
2.    Kinder bis zum 14. Lebensjahr, wenn sie diese aufgrund der Passform nicht verwenden können. In diesem Fall müssen die Kinder auf eine Alltagsmaske zurückweichen (ergänzende Regelung der Coronaschutzverordnung des Landes NRW).
3.    Personen mit einer ärztlich bescheinigten gesundheitlichen Beeinträchtigung, einer ärztlich bescheinigten chronischen Erkrankung oder einer Behinderung
4.    Gehörlose und schwerhörige Menschen und Personen, die mit diesen kommunizieren, sowie ihre Begleitpersonen

„Wir bedauern die Unannehmlichkeiten für unsere Fahrkunden*innen sehr. Allerdings gibt es keine Alternative, so der west Geschäftsführer. Die Sicherheit und Gesundheit unserer Fahrkunden*innen und Mitarbeiter*innen hat für uns oberste Priorität. Wir haben deshalb unsere Fahrer*innen angewiesen, die landesrechtliche Verschärfung der „Bundesnotbremse“ einzuhalten.“