Beginn der Corona-Schnelltests in den Einrichtungen der Heinrichs Gruppe

Kreis Heinsberg. In den Einrichtungen der Heinrichs Gruppe kommen seit vergangenem Montag die Corona-Schnelltests zum Einsatz. Der Aufwand für die Umsetzung der Reihentestung ist enorm. Bewohner und Mitarbeiter sollen in regelmäßigem Rhythmus, Angehörige je nach Häufigkeit des Besuchs getestet werden.

Der Pflegedienstleister mit Hauptsitz im Kreis Heinsberg profitiert bei der Umsetzung von der Größe des Unternehmens und kann dadurch auf einen großen Pool an Mitarbeitern zurückgreifen.

„Wir begrüßen die anlaufenden Schnelltests für Bewohner, Mitarbeiter und Angehörige“, sagt Björn Cranen, der den Ablauf der Tests innerhalb der Heinrichs Gruppe koordiniert und in ständigem Austausch mit den Einrichtungsleitungen steht. „Allerdings ist der Aufwand, der hinter der Umsetzung steht, enorm groß und stellt viele Pflegeeinrichtungen gerade im personellen Bereich vor kaum umsetzbare Herausforderungen.“ Die ohnehin bereits angespannte Situation für Mitarbeiter aus der Pflege werde durch den Einsatz der Schnelltests zusätzlich strapaziert. Mitarbeiter müssen geschult, Pläne zur Testung erstellt und immer ausreichend Tests vorrätig sein. „Trotzdem wollen wir an unserem Vorhaben festhalten“, betont Björn Cranen. Um die Einrichtungen vor Ort bei den Testungen zu unterstützen, setzt die Heinrichs Gruppe mehrere Pflegefachkräfte ein, die von Einrichtung zu Einrichtung fahren und nur für die Schnelltests im Einsatz sind.

Der zeitliche Aufwand für die Reihentestungen ist ebenfalls enorm: „Wir rechnen mit rund fünf Minuten pro Test pro Mitarbeiter und rund zehn Minuten pro Test pro Bewohner. Wie genau der zeitliche Ablauf sein wird wissen wir aber erst, wenn wir Routine im Umgang mit der Reihentestung haben.“ In regelmäßigen Abständen sollen alle Bewohner und Mitarbeiter der Heinrichs Gruppe getestet werden. Für Besucher und Angehörige werden von jeder Einrichtung – je nach Häufigkeit des Besuchs – individuelle Termine für die Testung vergeben.