Lebenshilfe: Mit über 100 Diensträdern durch den Kreis Heinsberg

Heinsberg. Die Lebenshilfe Heinsberg hat in den vergangenen zwei Jahren rund 110 Diensträder für ihre Angestellten angeschafft. „Wir engagieren uns seit Jahren sowohl für die Betriebliche Gesundheitsförderung als auch für einen nachhaltigen Klimaschutz“, erklärt Edgar Johnen, Geschäftsführer der Lebenshilfe Heinsberg.

„Das Dienstradangebot passt hervorragend in unser Konzept. Dass wir in so kurzer Zeit bereits so viele Diensträder anschaffen konnten zeigt uns, dass die Belegschaft unser Engagement für Gesundheit und Klima mitträgt.“ So könne jeder Angestellte sowohl für sich als auch für seinen Partner je ein Fahrrad, Rennrad oder E-Bike im Wert von bis zu 5000 Euro nach seinen Vorstellungen auswählen. Viele nutzen das Rad sowohl privat als auch für den Weg zur Arbeit, kurze Dienstwege oder in der Freizeitarbeit für Radtouren mit Menschen mit Behinderung. „Die Kollegen melden uns zurück, dass sie rund 1000 Kilometer oder mehr im Jahr Fahrrad fahren. Da kommen jetzt schon weit über 200.000 Kilometer zusammen,“ kalkuliert Personalleiterin Monique Apps. Natürlich könne das Rad auch privat genutzt werden und seit Ausbruch der Corona-Pandemie sei die Nachfrage nochmal gestiegen. Die Abwicklung der Leasing-Raten erfolgt über eine Entgeltumwandlung in der Gehaltsabrechnung. Neben einem Arbeitsgeberzuschuss wird auch eine Premium-Versicherung abgeschlossen, die während des Leasings über drei Jahre die Angestellten von zusätzlichen Kosten entbindet. Nach drei Jahren läuft der Leasingvertrag aus und man kann sich ein neues Rad aussuchen. „Wir wollen Nachhaltigkeit mit regionaler Wirtschaftsförderung verbinden und arbeiten deshalb mit mehreren Fahrradhändlern im Kreis Heinsberg zusammen“, so Monique Apps.

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