Minister Wüst eröffnet neue Start- und Landebahn Ausbau zum Forschungsflugplatz Aachen-Merzbrück

Aachen. Die neue auf 1.160 m verlängerte Start- und Landebahn am Flugplatz Aachen-Merzbrück wurde am 5. September 2020 durch NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst eröffnet und damit der Grundstein für den Ausbau des Forschungsflugplatzes Aachen-Merzbrück gelegt. Nordrhein-Westfalen fördert den Um- und Ausbau des Verkehrslandeplatzes Aachen-Merzbrück zu einem Forschungsflugplatz mit vier Millionen Euro. Die Verlängerung der Piste ermöglicht die Erprobung innovativer Luftfahrttechnologien.

Die involvierten Firmen und Institutionen, unter anderem Aachener Forscher der RWTH und FH sowie Vertreter der regionalen Wirtschaft, sehen darin den Grundstein für die innovative Entwicklung der Region. „Vorbild ist das „Silicon Valley“, dessen Keimzelle eine Niederlassung der Flugzeugfirma Lockheed war“, betonte RWTH-Prof. Schröder seinen Ausblick für die Zukunft. NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst sagte: „Wir erhoffen hier am Standort Aachen-Merzbrück die Erforschung und die Umsetzung des hybriden Fliegens, das heißt elektrisch geräusch- und emissionsarm starten und landen und oben zünden und Strecke machen. Das ist die Kombination, die wir brauchen, weil Flughäfen liegen bestenfalls immer in der Nähe zu Ballungsräumen und da gibt es den Konflikt mit den absolut berechtigten Anliegen der Anwohner. Den wollen wir auflösen mit der Entwicklung innovativer Start- und Landeverfahren und das soll hier passieren. Wir wollen, dass die Mobilität der Zukunft hierzulande nicht nur erforscht und entwickelt, sondern auch in Nordrhein-Westfalen produziert und so früh wie möglich angewendet wird. Wir fördern deshalb den Ausbau in Aachen-Merzbrück, damit die Forschung für geräuscharmes elektrisches Fliegen in Nordrhein-Westfalen vorankommt“.