„Nette Hunde“ in der Lebenshilfe-Wohnstätte Elmpt

Foto: Lebenshilfe Heinsberg

 


   
Elmpt. „Ist das schön!“ Anni Grefraths strahlt über das ganze Gesicht und drückt Muffin, den Golden Retriever liebevoll an sich. Anni, ist eine von 25 Menschen mit Behinderung, die in der Lebenshilfe-Wohnstätte in Elmpt zu Hause sind. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts zwischen der Lebenshilfe Heinsberg und „NeTTeHunde MG – Schulungszentrum für tiergestützte Therapie“ besuchten die Teilnehmer eines Zertifizierungskurses die Wohnstätte. Das Schulungszentrum bietet zertifizierte Ausbildungen von Therapiebegleit-, Pädagogikbegleit-, Besuchs- und Schulhundeteams an. Zu dieser Ausbildung gehören Praxiseinheiten, um die Tiere an den Umgang mit ganz unterschiedlichen Menschen zu gewöhnen.Der weitläufiger Garten der Wohnstätte bietet da ideale Voraussetzungen für die Übungen.

„Die Bewohner fragen schon Tage vorher, wann denn die Hunde endlich wiederkommen“, weiß die stellvertretende Leiterin der Wohnstätte, Ines Flohr.  „Sie spielen mit den Hunden, streicheln und füttern sie oder üben kleine Tricks mit Ihnen ein. Andere gucken einfach nur zu und freuen sich über deren Anwesenheit. Die Besuche sind sehr wertvoll, da die Bewohner häufig eine größere Nähe zu den Hunden als zu Menschen aufbauen. Wir sind froh, dass wir am Projekt trotz Corona festgehalten haben.“

Nach jeder praktischen Einheit sind Ines Flohr und Katrin Frieman auf der Suche nach Ideen für neue kleine Projekte. Sie überlegen gemeinsam, was verändert werden könnte und wie die Veränderungen sinnvoll umgesetzt werden können. Kursleiterin Katrin Frieman ist begeistert: „Die Zusammenarbeit klappt hervorragend. Viele unserer Teilnehmer haben hier erstmals Kontakt zu Menschen mit Behinderung. Aber die Freude der Bewohner springt schnell über und man fühlt sich sofort willkommen.“