Theologe kritisiert Umgang des Papstes mit Coronakrise

Freiburg (dts Nachrichtenagentur). Der Freiburger Fundamentaltheologe Magnus Striet sieht den Umgang des Papstes mit dem Coronavirus kritisch. "Eine solche Epidemie wird durch die Medizin, durch medizinischen Fortschritt bekämpft, aber nicht durch ein Bittgebet", sagte Striet der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Traditionen, die jetzt reaktiviert werden, etwa ein angeblich wundertätiges Pestkreuz in den Vatikan zu holen, seien "Teil eines vormodernen Weltbildes".

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Coronakrise: Landgericht regt Einstellung von Loveparade-Prozess an

Duisburg (dts Nachrichtenagentur). Das Landgericht Duisburg hat den Verfahrensbeteiligten vorgeschlagen, den Loveparade-Strafprozess einzustellen. Das Verfahren könne derzeit wegen des Risikos der Verbreitung von Infektionen durch das neuartige Coronavirus „nur eingeschränkt durchgeführt werden“, teilte das Landgericht Duisburg am Dienstagnachmittag zur Begründung mit. Die Verfahrensbeteiligten könnten zu diesem Vorschlag „bis zum 20. April 2020 schriftlich Stellung nehmen“.

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Evangelische Kirche verteidigt Absage von Ostergottesdiensten

Berlin (dts Nachrichtenagentur). In der Debatte um Gottesdienste an Ostern hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, Verständnis dafür gezeigt, dass die Kirchen an den Feiertagen geschlossen bleiben müssen. „Die Rettung von Menschenleben muss aber immer der leitende Gesichtspunkt sein“, sagte Bedford-Strohm der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Leben zu retten gehe auch für die Kirchen vor.

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RKI bietet Corona-App zum Download

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Das Robert-Koch-Institut stellt ab sofort eine App zur Verfügung, die ergänzende Informationen dazu liefern soll, wo und wie schnell sich das Coronavirus (SARS-CoV-2) in Deutschland ausbreitet. Die App ist unter dem Namen „Corona-Datenspende“ für iOS und Android-Geräte verfügbar, teilte das RKI mit. Man brauche dazu ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch.

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Staatsrechtler: Verbot von Ostergottesdiensten problematisch

Würzburg (dts Nachrichtenagentur). Der Würzburger Staatsrechtler Horst Dreier hat das Verbot von Gottesdiensten an Ostern scharf kritisiert. „Die Gottesdienste überall pauschal zu verbieten, halte ich für sehr problematisch“, sagte Dreier der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). Gerade in dieser dramatischen Lage sehnten sich viele Menschen nach seelischer Erbauung und geistlichem Zuspruch, daher habe ihn das Verbot schockiert.

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Bayern hat jetzt höchste Corona-Infektionsdichte

München (dts Nachrichtenagentur). Bayern ist jetzt das Bundesland mit der höchsten Dichte an nachgewiesenen Coronavirus-Infektionen. Bis Samstagabend waren dort 185 Infektionen je 100.000 Einwohner nachgewiesen. Dahinter lagen Baden-Württemberg (180), Hamburg (157) und das Saarland (142).

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Ärzte bekommen bis zu 200 Euro je Extrastunde im Corona-Testzentrum

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) vergüten Ärzten, die außerhalb der Sprechzeiten in Testzentren Coronaabstriche durchführen, jede Stunde mit zum Teil mehr als 100 Euro. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, zahlt die KV Niedersachsen aktuell 120 Euro pro Stunde. Bis zum 25. März erhielten Ärzte sogar 200 Euro für jede Stunde in einem Testzentrum.

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Umfrage: Deutsche wegen Corona-Krise so pessimistisch wie noch nie seit 1950

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Corona-Krise lässt die Deutschen so pessimistisch werden wie kein anderes Ereignis seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland. Das ergab eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Demnach blicken nur noch 24 Prozent der Bundesbürger mit Hoffnung auf die nächsten zwölf Monate.

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Umfrage: Deutsche in Corona-Krise vergleichsweise gelassen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). In der Corona-Krise bleiben die Deutschen im internationalen Vergleich erstaunlich gelassen. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar in den G7-Ländern, über welche die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochausgaben) berichten. Demnach glauben 68 Prozent der Bundesbürger, dass die Corona-Pandemie Auswirkungen auf ihre persönliche Gesundheit haben könne.

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Krankenhausverband bereitet Personal auf "Lazarett-Szenarien" vor

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Wegen der befürchteten Überlastung mit Corona-Kranken stellen die Katholischen Kliniken ihr Personal darauf ein, nicht alle Patienten behandeln zu können. „Wir versuchen in unseren Häusern, Ärzte und Pflegekräfte auf solche extremen Herausforderungen vorzubereiten, in denen sie eine Auswahl treffen müssen“, sagte Ingo Morell, Vize-Vorsitzender des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschland (KKVD), der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Anlass seien Gespräche mit italienischen Kollegen.

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Kinderschutzbund rechnet in Coronakrise mit mehr Gewalt

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Weil viele Familien in der Coronakrise besonders unter Druck stehen, rechnet der Präsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, mit einer Zunahme von Gewalt gegen Kinder. „Ein großes Problem ist häusliche Gewalt gegen Kinder, die jetzt zunehmen wird“, sagte Hilgers der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe). „Der Druck auf die Familien wächst, zugleich entfallen viele Sicherungsnetze.“

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Kriminalstatistik: Zahl der Wohnungseinbrüche 2019 stark gesunken

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist 2019 erneut stark gesunken. Das geht aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor, die am Dienstag vorgestellt werden soll und über welche die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Dienstagausgaben) berichten. „Bei der Diebstahlskriminalität ist ein Rückgang von 5,9 Prozent auf 1.822.212 Fälle zu verzeichnen“, heißt es in der Kriminalstatistik.

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Bericht: Erster Corona-Fall in Hamburger Gefängnis

Hamburg (dts Nachrichtenagentur). In Hamburg meldet die Justizbehörde den ersten Fall eines mit dem Corona-Virus infizierten Gefangenen. Der Inhaftierte sei in der Haftanstalt isoliert und die Kontaktpersonen der vergangenen Tage bereits ermittelt worden, berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). Es sei der bisher erste Corona-Fall in einer deutschen Justizvollzugsanstalt, berichten die Zeitungen unter Berufung auf eine Umfrage in den Bundesländern.

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Gesundheitsämter kommen mit dem Testen nicht nach

Künzelsau (dts Nachrichtenagentur). Die Gesundheitsämter in Deutschland kommen mit dem Testen von Coronavirus-Verdachtsfällen nicht nach. Im besonders stark betroffenen Hohenlohekreis in Baden-Württemberg hält man deswegen Tests ab sofort für "nicht zwingend nötig". "Stellt ein Arzt die Symptome fest, gilt die Covid-19-Infektion als nachgewiesen", sagte die Leiterin des Gesundheitsamts Antje Haack-Erdmann.

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Mehrere Verletzte bei Erdbeben in Kroatien

Zagreb (dts Nachrichtenagentur). In Kroatien sind am frühen Sonntagmorgen dutzende Menschen bei einem mittelstarken Erdbeben verletzt worden. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend unter Berufung auf Behördenangaben. Ob auch Menschen ums Leben kamen, war zunächst unklar.

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RKI: Nächste Woche erste Ergebnisse zu Mobilitätsdaten erwartet

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Im Kampf gegen das Coronavirus rechnet das Robert-Koch-Institut (RKI) bereits kommende Woche mit ersten Ergebnissen bei der Auswertung von Mobilitätsdaten der Bevölkerung. "Wir werten die Daten gerade aus. Erste Ergebnisse erwarten wir wahrscheinlich nächste Woche", sagte der Leiter der zuständigen Arbeitsgruppe, Dirk Brockmann, der "Welt am Sonntag".

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Lübcke-Mord: USB-Stick belastet Verdächtigen

Kassel (dts Nachrichtenagentur). Der mutmaßliche Mörder des hessischen CDU-Politikers Walter Lübcke wird durch neue Indizien belastet. Das berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe. Auf einem verschlüsselten USB-Stick, den Ermittler bei dem tatverdächtigen Rechtsextremisten fanden, war eine Datei mit "Vorsichts-Regeln" gespeichert.

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Hilfsmaßnahmen des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft in der Corona-Krise

NRW (Landesmusikrat NRW e.V.). Die Ausfälle und Absagen im Musikleben haben viele freischaffende Musikerinnen und Musiker vor existenzielle Herausforderungen gestellt. Viele haben Honorarsummen von Tausenden verloren. Vor diesem Hintergrund begrüßt der Landesmusikrat NRW, dass Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen zeitnah ein Hilfsprogramm aufgelegt und heute der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Hat. Mit fünf Millionen Euro möchte sie die freischaffenden Künstlerinnen und Künstler unterstützen.

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Niedersächsische Schulleiter loben Kultusministerium

Hannover (dts Nachrichtenagentur). Die niedersächsischen Schulleiter loben das Krisenmanagement des Kultusministeriums. „Der Minister stärkt uns den Rücken“, sagte Andrea Kunkel, Vorsitzende des Schulleitungsverbandes Niedersachsen, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Auch die Schulleitungen entschieden derzeit von Tag zu Tag.

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