„Fridays for Future“-Vertreterin tritt bei IAA auf

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur). Im Rahmen der Internationalen Automobilausstellung (IAA) werden im September auch Klimaschützer und Kritiker der Autoindustrie zu Wort kommen. Nachdem der Verband der Automobilindustrie (VDA) als Veranstalter der Messe die Klimaschutzgruppen zum Dialog aufgefordert hatte, gebe es erste Zusagen zu konkreten Veranstaltungen, berichtet die „Welt“ (Freitagsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Unter anderem wird demnach Carla Reemtsma als Vertreterin des deutschen Ablegers von „Fridays for Future“ an einer Diskussion beim IAA-Kongress teilnehmen.

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Bahn kündigt sinkende Gewinne an

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, Richard Lutz, wird in der übernächsten Woche bei Vorstellung der Halbjahresergebnisse sinkende Gewinne verkünden. "Wir müssen im Hinterkopf behalten, dass wir mehr Geld in die Schiene investieren als je zuvor", sagte Lutz dem "Spiegel". "Wir müssen deshalb akzeptieren, dass der Gewinn zurückgeht."

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BDI: AfD-Erfolge schaden dem Standort Deutschland

Berlin (dts Nachrichtenagentur). BDI-Präsident Dieter Kempf hat den Aufstieg der AfD als Gefahr für den Standort Deutschland bezeichnet. "Erfolge der AfD schaden dem Image unseres Landes. Die Attraktivität eines Standorts leidet unter extremistischen Parteien", sagte Kempf den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben).

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Bericht: Bereits 4.800 E-Scooter in Berlin

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Rund 4.800 Leih-Tretroller haben Anfang Juli bereits auf Berlins Straßen gestanden. Das ergab eine Datenauswertung der Apps der E-Scooter-Verleiher durch RBB24 und das Portal "radforschung.org". Allein im Bezirk Mitte standen demnach rund 2.200 E-Scooter, in Friedrichshain-Kreuzberg und Pankow weitere rund 1.500 Stück. Damit standen rund 75 Prozent der E-Scooter in den drei Innenstadt-Bezirken, die bei Touristen besonders beliebt sind. Ganz anders sieht es in den Außenbezirken Marzahn-Hellersdorf, Spandau, Reinickendorf und Steglitz-Zehlendorf aus. Dort stellten die Anbieter laut RBB-Datenanalyse insgesamt nur 22 Tretroller auf.

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Bericht: Valcarcel zieht in Aufsichtsrat der Deutschen Bank ein

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur). Bei der Suche nach einem neuen Aufsichtsratsmitglied ist die Deutsche Bank laut eines Zeitungsberichts schnell fündig geworden. Die Juristin Dagmar Valcarcel soll in das Kontrollgremium einziehen, berichtet das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise.

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Bericht: Viele Bauern nutzen Umsatzsteuer-Sonderregelung aus

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Zwei Drittel der Landwirte in Deutschland nehmen laut Bundesrechnungshof insgesamt jährlich über 200 Millionen Euro mehr Umsatzsteuer ein, als sie an den Staat weiterleiten. Grund sei, dass das Bundesfinanzministerium eine Steuerpauschale falsch kalkuliert habe, kritisieren die Rechnungsprüfer in einer Analyse, über welche die "taz" berichtet. "Dadurch fallen erhebliche Steuern aus, da viele Abnehmer die an die Pauschallandwirte gezahlte Umsatzsteuer als Vorsteuer steuermindernd geltend machen können", so der Rechnungshof.

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Bretschneider glaubt an BER-Eröffnung im Herbst 2020

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Aufsichtsratschef der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg, Rainer Bretschneider (SPD), hat sich optimistisch gezeigt, dass der BER im Herbst 2020 eröffnen kann. "Wir sind auf gutem Wege. Ich glaube, wir haben die Kurve wirklich gekriegt", sagte Bretschneider am Dienstag im RBB-Inforadio.

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E-Scooter-Verleiher für einheitliche Nutzungsstandards

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Verleiher von E-Scootern in Deutschland wollen sich mit den Städten und Gemeinden auf einheitliche Standards über die Nutzung und die Abstellflächen verständigen. Das berichtet der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe). Sie reagieren damit auf die erheblichen Probleme, die durch die Masse von E-Scootern vor allem in den Metropolen Berlin, München, Frankfurt und Köln entstanden sind.

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EuGH stärkt Passagierrechte bei Flugverspätungen

Luxemburg (dts Nachrichtenagentur). Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat die Rechte von Flugpassagieren bei Verspätungen gestärkt. Komme es bei einer Flugverbindung von einem EU-Staat in einen Drittstaat mit Umsteigen in einem anderen Drittstaat zu einer großen Verspätung, hätten die Kunden Ansprüche auf Entschädigung, urteilte der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag. Dies gelte auch dann, wenn es nur auf der Teilstrecke außerhalb der EU zur Verzögerung gekommen sei.

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Europäische Wirtschaft will bessere Vorbereitungen auf No-Deal-Brexit

Brüssel (dts Nachrichtenagentur). Die europäische Wirtschaft dringt auf verstärkte Vorbereitungen auf einen EU-Austritt Großbritanniens ohne Vertrag. "Wir rechnen mit einer steigenden Wahrscheinlichkeit eines No-Deal-Brexit", sagte der Generaldirektor des führenden EU-Wirtschaftsverbandes Business Europe, Markus Beyrer, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Die Folge eines No-Deal-Brexit wären "massive Zölle von heute auf morgen".

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Flughafen Düsseldorf erwartet neue Verzögerungen für Reisende

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur). Der Flughafen Düsseldorf rechnet in den Ferien mit neuen Verzögerungen für die Reisenden. "Gerade an verkehrsstarken Tagen könnte es wieder mehr Verspätungen geben. Vor allem die personellen Engpässe bei den Flugsicherungen in Europa halten an", sagte Flughafenchef Thomas Schnalke der "Rheinischen Post".

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Gericht: "StreamOn"-Tarife verstoßen gegen Netzneutralität

Münster (dts Nachrichtenagentur). Die Deutsche Telekom darf die von ihr angebotenen "StreamOn"-Tarife in der bisherigen Form vorläufig nicht mehr anbieten. Das entschied das Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen in Münster in einem Eilverfahren und bestätigte damit die erstinstanzliche Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln. Die Bundesnetzagentur hatte zuvor festgestellt, dass "StreamOn" gegen den europarechtlich verankerten Grundsatz der Netzneutralität sowie gegen europäische Roaming-Regelungen verstößt.

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Gewerkschaft NGG fordert Verstaatlichung von Autobahnraststätten

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Gewerkschaft Nahrung, Genuss, Gaststätten (NGG) hat die Arbeitsbedingungen an deutschen Autobahnraststätten kritisiert. „Während Reisende sogar für den Toilettengang mit 70 Cent zur Kasse gebeten werden, bekommen die Beschäftigten nur den Mindestlohn und arbeiten teils unter prekären Bedingungen“, sagte Mohamed Boudih, NGG-Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). „Dazu gehören fehlende Pausen, geprellte Feiertagszuschläge, aber auch viel zu wenig Personal.“

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Handelsverband verlangt Reform der Gewerbesteuer

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat Bund und Kommunen aufgefordert, die Reform der Gewerbesteuer nicht auf die lange Bank zu schieben. "Die Politik muss die Gewerbesteuer endlich grundlegend reformieren und dabei auch die Hinzurechnung von Pacht und Miete abschaffen", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Man habe aktuell die absurde Situation, dass Händler auch in schlechten Zeiten, in denen sie keinen Gewinn machten, Gewerbesteuer bezahlen müssten.

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Handwerk will Entschädigung für "enorme Ausbildungsleistung"

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer pocht auf finanzielle Anerkennung der "enormen Ausbildungsleistung" seiner Branche. "Ich wünsche mir, Betriebe bei den Sozialabgaben zu entlasten. Für Azubis muss bei der Kranken-, Pflege- und Unfallversicherung dasselbe wie für Studenten gelten", sagte Wollseifer der "Neuen Osnabrücker Zeitung"

Studenten dürften bis zum 25. Lebensjahr auf dem Ticket ihrer Eltern kranken- und pflegeversichert sein. "Warum steht das Auszubildenden eigentlich nicht zu?", fragte der Handwerkspräsident. Er wies darauf hin, dass bei der Unfallversicherung die Länder die Kosten für Studenten tragen, aus Steuermitteln.

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Jugenderwerbslosigkeit sinkt auf niedrigsten Stand seit 25 Jahren

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur). Die Erwerbslosigkeit junger Menschen zwischen 15 und 24 Jahren in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 25 Jahren gesunken. Die Erwerbslosenquote in dieser Altersgruppe betrug in Gesamtdeutschland 6,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Montag mit. In den neuen Bundesländern lag sie bei 8,6 Prozent, im früheren Bundesgebiet bei 5,8 Prozent.

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Klimaschutz spaltet deutsche Wirtschaft

Berlin (dts Nachrichtenagentur). In der gesellschaftlichen Debatte um die Folgen des Klimawandels mahnt die Wirtschaft einen gemäßigteren Ton an. Das berichtet die "Welt" (Montagsausgabe). Peter Kurth, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE), sieht "ernste Gefahren, etwa die Neigung zur Hysterie und zur Beschwörung der Apokalypse in der Klimadiskussion. Beides ist so überflüssig wie der hypernervöse Feuerwehrmann bei der Brandbekämpfung". Genauso falsch und auch gefährlich sei es, Klimaschutz und Wirtschaftswachstum gegeneinander auszuspielen, sagte Kurth der "Welt". Der BDE-Präsident reagierte damit auf einen Meinungsbeitrag der Unternehmerin Natalie Mekelburger.

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Kujat nennt Heckler & Koch "unverzichtbar" für nationale Sicherheit

Oberndorf am Neckar (dts Nachrichtenagentur). Der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, will in seiner künftigen Funktion als Aufsichtsratschef für einen Imagewandel der Oberndorfer Waffenschmiede Heckler & Koch sorgen. "Die Firma ist unverzichtbar für unsere nationale Sicherheit", sagte er der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Ihre Waffen seien bei den Soldaten, aber auch bei den Verbündeten hoch angesehen.

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Metall- und Elektroindustrie rutscht in Rezession

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland ist im zweiten Quartal des laufenden Jahres in die Rezession abgerutscht. Das geht aus aktuellen Zahlen des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall hervor, über welche die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihren Freitagausgaben berichten. Nach einem Rückgang der Produktion um 1,6 Prozent im ersten Quartal gegenüber dem vierten Quartal 2018 verbuchte die Branche im zweiten Quartal 2019 ein Minus von 2,4 Prozent.

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Mittelstandspräsident nennt ZEW-Konjunkturdaten „Alarmsignal“

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) hat besorgt auf den erneut deutlich schwächer als erwartet ausgefallenen ZEW-Index reagiert. „Nachdem die deutsche Konjunktur 2019 bereits von anderen Forschungsinstituten abgeschrieben wurde, rücken auch die heutigen Zahlen des ZEW Deutschland immer weiter in die Nähe einer Rezession“, sagte Mittelstandspräsident Mario Ohoven am Dienstag. „Sowohl die aktuelle Lage als auch die Erwartungen sind ein Alarmsignal für die Bundesregierung, nun endlich geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen.“

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