Historisches aus der Region

Von Willi Hostenbach

Teil 1: Die Marienkapelle in der Nähe des Altenheims Höngen

„Maria unter den Linden“

Eine umfangreiche, jedoch kleine Chronik, berichtet uns heute vom Bau einer kleinen Kapelle, bei Höngen gelegen in der Nähe des Altenheims St. Josef. Ihr wurde der Name „Maria unter den Linden“ gegeben. Die feierliche Einsegnung fand durch den damaligen Ortspfarrer Johannes Szyrba statt unter Beteiligung aller Personen, die mitgearbeitet, gespendet oder irgendwie sich an der Errichtung des kleinen Gotteshauses beteiligt hatten. An diesem Gottesdienst nahmen auch die Bläser des Trommler-, Pfeifer und Fanfarenkorps Höngen teil sowie der ortsansässige Kirchenchor „St. Cäcilia“.

Von Willi Hostenbach

Teil 2:

Die Marienkapelle Millen im Oberdorf

„Kapellchen

Ganz in der Nähe des alten Millener Pfarrhauses, eingebunden in der Einfriedungsmauer des ehemaligen Pfarrgartens, steht ein geschichtlich wertvolles Kapellchen unter zwei mächtigen Lindenbäumen. Aufgrund der bei der Erbauung verwendeten Materialien wird das kleine Gotteshaus auf etwa 400 Jahre geschätzt. Das „Kapellchen“, wie es in Millen genannt wird, stammt nämlich nach Angaben von Fachleuten aus dem 16. oder 17. Jahrhundert und ist ursprünglich gebaut worden im Garten des Pfarrhauses.

Von Willi Hostenbach

Teil 3:

Die Marienkapelle Havert-Stein

Am 11. Juni 1857 zog eine Fronleichnamsprozession von Selfkant-Havert aus erstmalig von der Pfarrkirche zum neu erbauten Kapellchen am „Gut Burg“ nach Stein, einem Ortsteil von Havert.

Der Weiler hatte sein schönstes Festtagskleid angelegt mit Fahnen und einem Triumphbogen und somit die neue Andachtsstätte zur Einweihungsfeier geschmückt. Stifter des Grundstückes und Erbauer war der damalige Besitzer von „Gut Burg“, Ferdinand Tholen, ehemaliger Bürgermeister von Selfkant-Havert.

Von Willi Hostenbach

Teil 4:

Die Geschichte der Marienkapellen von Heilder

Wann die erste Kapelle in Selfkant-Heilder erbaut wurde, ist dokumentarisch bis heute nicht zu belegen. Fest steht jedoch, daß dieses kleine Gotteshaus im Jahre 1875 einem Brand zum Opfer gefallen ist, dessen Ursache auch heute nicht bekannt ist. Die Einwohner von Heilder erbauten trotz ihrer Armut nach diesem Unglück eine neue Kapelle.

Von Willi Hostenbach

Teil 5

Die Geschichte der Marienkapelle Höngen-Bird

Die „Heilig Kreuz Kapelle“ hat ihren Standort an der Birder Straße, im Ortsteil Höngen, in der Gemeinde Selfkant. Sie steht als Denkmal Nr. 49 in der Denkmalsliste der Gemeinde Selfkant unter Denkmalschutz.

Von Willi Hostenbach

Teil 6

Die Geschichte der Marienkapelle Saeffelen (Ecke Grenzstr. / Pfarrer-Jäger-Str.)

Die Kapelle hat ihren Standort an der Ecke Grenzstraße / Pfarrer-Jäger-Straße im Ortsteil Saeffelen, in der Gemeinde Selfkant. Die Kapelle wurde wie die anderen kleinen Gotteshäuser im Ort Saeffelen im 20. Jahrhundert erbaut, wobei auch hier das Baujahr unklar ist.
Auch diese Kapelle ist eine der Stationen der Fronleichnamsprozessionen und spiegelt die tiefe Gläubigkeit der Saeffelener Ortsbevölkerung wieder. Auch hier obliegt der Pflege und Unterhaltung der jeweiligen Nachbarschaft.