News aus Deutschland, Weltweit, Politik & Wirtschaft

  • Vier von zehn Unternehmen wollen mehr in Social Media investieren

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). 38 Prozent der Unternehmen in Deutschland wollen ihr Budget für Social-Media-Aktivitäten in den kommenden fünf Jahren steigern. Das ist das Ergebnis einer im Auftrag des Branchenverbands Bitkom durchgeführten Umfrage. Demnach sehen vor allem größere Unternehmen zukünftig einen höheren finanziellen Bedarf. WEITERLESEN
  • Bericht: Deutschen Autobauern droht Milliardenstrafe in den USA

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Den von den Kartellvorwürfen betroffenen deutschen Autobauern droht möglicherweise eine Milliardenstrafe in den USA. Es sei eine erste Zivil-Klage bezüglich der Kartellvorwürfe bei einem Gericht in New Jersey gegen die Autokonzerne eingereicht worden, berichtet die "Bild-Zeitung" (Freitagsausgabe). Den Konzernen werden demnach eine "Verschwörung" und Verstöße gegen das US-Wettbewerbsrecht vorgeworfen. WEITERLESEN
  • Greenpeace will von Merkel Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich aktiv für ein Ende von Diesel- und Benzinmotoren in Pkw einzusetzen. Dringend notwendig sei ein "Gesetzentwurf zum mittelfristigen Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor": "Nur ein solcher Beschluss gibt der Autoindustrie den für ihr Überleben dringend nötigen Innovationsimpuls", heißt es in einem Brief von Greenpeace-Geschäftsführer Roland Hipp an die Kanzlerin, über den das "Handelsblatt" (Donnerstag) berichtet. Hipp kritisierte in diesem Zusammenhang den Fokus des geplanten Diesel-Gipfels der Bundesregierung am 2. August als "falsch gewählt", weil dort "Wiederbelebungsversuche einer sterbenden Antriebstechnik" im Mittelpunkt stünden. WEITERLESEN
  • Bericht: Italien nutzt angebotene Übernahme von Flüchtlingen nicht aus

    Rom (dts Nachrichtenagentur). Italien schafft es bislang nicht, die von Deutschland im Rahmen des europäischen Umverteilungsprogramm angebotene Zahl von Flüchtlingen zu übermitteln. Das erklärte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Anfrage der "Welt". Demnach sind derzeit 1.499 von Berlin angebotene Plätze nicht genutzt. WEITERLESEN
  • Steinmeier bestürzt über Tod von Bundeswehrsoldaten in Mali

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich bestürzt über den Tod von zwei Bundeswehrsoldaten beim Absturz eines Hubschraubers in Mali geäußert. "Meine besondere Anteilnahme und mein Mitgefühl gelten den Familien der Verstorbenen und allen, die ihnen nahe standen", erklärte Steinmeier am Mittwochabend. WEITERLESEN
  • Nordrhein-Westfalen will Förderschulen aufrecht erhalten

    Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur). Die neue nordrhein-westfälische Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will Förderschulen mit verschiedenen Förderschwerpunkten flächendeckend aufrecht erhalten. Vorerst sollten keine weiteren Förderschulen im Bundesland geschlossen werden, sagte sie der F.A.Z,. (Donnerstagsausgabe). Gebauers Konzept für Integration sieht vor, dass Regelschulen, die bereits erfolgreich inklusiven Unterricht betreiben, mehr Personal bekommen. WEITERLESEN
  • Bericht: EU kennt seit Jahren Kartell-Verdacht in Autobranche

    Brüssel (dts Nachrichtenagentur). Die EU-Kommission in Brüssel ist offenbar bereits seit Jahren darüber im Bilde, dass große deutsche Autohersteller gegen das Kartellrecht verstoßen haben könnten. Laut eines Berichts der "Süddeutschen Zeitung" habe einer der beteiligten Autokonzerne spätestens im Verlauf des Jahres 2014 eine Art Selbstanzeige in Brüssel erstattet und gleichzeitig auch das Bundeskartellamt in Bonn informiert. Ein Kommissionssprecher hatte am Wochenende geäußert, die Behörde prüfe den Verdacht illegaler Absprachen deutscher Autokonzerne. WEITERLESEN
  • Zeitung: VW-Dieselbesitzern droht Entzug der Kfz-Zulassung

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) macht offenbar Druck auf die Besitzer von Dieselfahrzeugen der Marke VW - und droht ihnen mit dem Entzug der Zulassungserlaubnis ihres Fahrzeugs. WEITERLESEN
  • John Lanchester: May könnte über Brand im Grenfell Tower stürzen

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der britische Autor John Lanchester hält es für möglich, dass die Tragödie um den Brand im Londoner Grenfell Tower "Theresa Mays Amtszeit so überschatten wird, dass sie darüber stürzen wird. Die Frau ist eine Katastrophe, sie hat keine Ahnung, wie sie mit Menschen umgehen soll", sagte Lanchester der Wochenzeitung "Die Zeit" "Sie wird bald weg sein." WEITERLESEN
  • ADAC: Software-Updates für Diesel-Fahrzeuge reichen nicht aus

    München (dts Nachrichtenagentur). Der ADAC hält Software-Updates für Diesel-Fahrzeuge nicht für ausreichend, um die Schadstoffprobleme in den Innenstädten zu lösen. "Ein Update ist nur eine Reparaturlösung", sagte Reinhard Kolke, Test- und Technikchef beim ADAC, der "Westfalenpost" (Mittwochsausgabe). Eine Änderung der Software mindere den Schadstoffausstoß nur um 20 bis 25 Prozent. WEITERLESEN
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Vier von zehn Unternehmen wollen mehr in Social Media investieren

Vier von zehn Unternehmen wollen mehr in Social Media investieren

Berlin (dts Nachrichtenagentur). 38 Prozent der Unternehmen in Deutschland wollen ihr Budget für Social-Media-Aktivitäten in den kommenden fünf Jahren steigern. WEITERLESEN
Bericht: Deutschen Autobauern droht Milliardenstrafe in den USA

Bericht: Deutschen Autobauern droht Milliardenstrafe in den USA

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Den von den Kartellvorwürfen betroffenen deutschen Autobauern droht möglicherweise eine Milliardenstrafe in den USA. Es sei eine WEITERLESEN
Greenpeace will von Merkel Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor

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Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich aktiv für ein Ende von Diesel- und WEITERLESEN
Bericht: Italien nutzt angebotene Übernahme von Flüchtlingen nicht aus

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Rom (dts Nachrichtenagentur). Italien schafft es bislang nicht, die von Deutschland im Rahmen des europäischen Umverteilungsprogramm angebotene Zahl von Flüchtlingen WEITERLESEN
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Wer lachen kann, der ist noch wer

Wegberg. Wenn Diana Lennertz vom SZB Wegberg in ihre neue Dienstkleidung schlüpft, verändert sie sich nicht nur äußerlich, sie fühlt sich auch anders. Die 51-Jährige leitet normalerweise den Sozialtherapeutischen Dienst im Haus an der Freiheider Straße in Wegberg – seit September vergangenen Jahres ist sie zusätzlich mit ihrer Clown-Gruppe „PiPaPo“ in den Häusern der Heinrichs Gruppe unterwegs und hat nun die Bewohner der Pro8 Kückhoven besucht.

PiPaPo möchte mit seinen Besuchen – gerade bei den an Demenz erkrankten Menschen – Emotionen wecken. „Normalerweise plane ich im Sozialtherapeutischen Dienst Aktivitäten und Ausflüge für unsere Bewohner“, erzählt Diana Lennertz. „Aber das Wort ,Programm‘ muss ich bei PiPaPo streichen.“ Bei den Begegnungen mit ihr als Clown müssen die Bewohner nichts und dürfen alles: lachen, weinen, singen und auch schweigen. „Wir verfolgen kein Ziel, es geht um die Begegnung selbst. Die Bewohner sollen sein, wie sie sind.“ Zu Beginn steht für Diana Lennertz und ihre Kolleginnen Astrid Dorda und Silke Wimmers die Beobachtung im Vordergrund. „Wir zwingen uns nicht auf, sondern erspüren, was vom Bewohner gewünscht ist.“ Das kann ein Lächeln oder ein aufmerksamer Blick sein. Manche Bewohner wollen in den Arm genommen werden, andere fordern zum Tanz auf. Ein umfangreiches Equipment ist nicht erforderlich: Meist reicht die Verkleidung als Clown selbst schon aus; zur Ausstattung von PiPaPo gehören ansonsten noch  Seifenblasen, bunte Tücher, Jonglierteller und ein Kazoo (Membranophon). „Wir sind mit allem pipapo unterwegs – daher unser Name.“

Dass die Ansprechbarkeit für Emotionen selbst bei weit fortgeschrittener Demenz erhalten bleibt, nutzen Diana Lennertz und ihre Kolleginnen. „Zu sehen, wie die Bewohner strahlen und uns so nah sind, gibt uns ein zufriedenes und glückliches

Gefühl, das mit Geld nicht zu bezahlen ist.“ Dank PiPaPo singen und lachen die Bewohner wieder. Und wer lachen kann, der ist noch wer.

Foto: Heinrichs Gruppe

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