News aus Deutschland, Weltweit, Politik & Wirtschaft

  • Breite Kritik an Altmaiers Nichtwahl-Aufruf

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Äußerung von Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), lieber gar nicht als AfD zu wählen, stößt parteiübergreifend auf scharfe Kritik. "Dass Altmaier jetzt Menschen auffordert, nicht wählen zu gehen, ist ungeheuerlich und undemokratisch", sagte der Sprecher des Seeheimer Kreises in der SPD, Johannes Kahrs, dem "Handelsblatt" (Donnerstag). "Ziel muss es sein, die Menschen davon zu überzeugen, die rechtsradikale AfD nicht zu wählen, das ist sein Job." WEITERLESEN
  • SPD-Kanzlerkandidat Schulz glaubt noch an Wahlsieg

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz glaubt noch an einen Sieg bei der Bundestagswahl: "Alle Erfahrungen der Wahlkämpfe national oder international lehren, die Anzahl von unentschiedenen Menschen nimmt immer mehr zu. Es ist noch alles möglich", sagte Schulz dem Sender RTL. "Diese Behauptung, es gäbe keine Wechselstimmung, stimmt nicht. Die Union baut massiv ab in den Umfragen. Es stimmt, wir bauen noch nicht auf. Es gibt eine enorme Verunsicherung. Ich glaube, dass wir sehr wohl einen Last-Minute-Swing haben." WEITERLESEN
  • Air Berlin ermuntert krankgeschriebene Piloten zur Arbeit

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat krankgeschriebene Piloten, die sich wieder fit fühlen, zur Rückkehr an den Arbeitsplatz aufgefordert. Das geht aus einer internen Mitteilung aus dem Intranet des Unternehmens hervor, über die die "Zeit" berichtet. "Viele Arbeitnehmer denken, dass es verboten ist, während der Krankschreibung an den Arbeitsplatz zurückzukommen und zu arbeiten. Ein Mythos... Ein Mitarbeiter kann also auch vor Ablauf der Krankschreibung wieder arbeiten gehen - und er sollte das sogar, soweit mit seinem persönlichen Befinden vereinbar, wenn er vorzeitig wieder arbeitsfähig ist." Unterschrieben ist das Schreiben mit: "Viele Grüße, Ihr Flugbetrieb." WEITERLESEN
  • EnBW will konventionelle Stromerzeugung weiter zurückfahren

    Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur). Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) will sein Geschäft endgültig auf die Energiewende ausrichten. EnBW setze langfristig nur noch auf die Sparten erneuerbare Energien, Netze und Vertrieb, schreibt das "Handelsblatt" in seiner Mittwochausgabe unter Berufung auf ein vertrauliches Strategiepapier, in dem Konzernchef Frank Mastiaux die neue Strategie "EnBW 2025" skizziert. Die konventionelle Stromerzeugung spiele mittelfristig in den Planungen keine Rolle mehr, heißt es in dem Bericht. WEITERLESEN
  • Mindestens 147 Tote nach Erdbeben in Mexiko

    Mexiko-Stadt (dts Nachrichtenagentur). Nach dem Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 147 angestiegen. Das teilte die mexikanische Zivilschutzbehörde mit. Allein mindestens 49 Todesopfer waren in Mexiko-Stadt zu beklagen, 55 im Bundesstaat Morelos und 32 im Bundesstaat Puebla. WEITERLESEN
  • Statistik: Neue Diesel-Pkw nicht klimafreundlicher als Benziner

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Neu zugelassene Pkw mit Dieselmotor produzieren im Durchschnitt nicht weniger klimaschädliches Kohlendioxid als Benzin-Fahrzeuge. Das geht aus einer Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstag) berichten. Den Angaben des Ministeriums, die auf der Zulassungsstatistik des Kraftfahrtbundesamtes basieren, kamen aus dem Auspuff aller im Jahr 2016 in Deutschland zugelassenen Dieselautos durchschnittlich 128 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer. WEITERLESEN
  • 1. Bundesliga: Schalke verliert 0:3 gegen Bayern

    Gelsenkirchen (dts Nachrichtenagentur). Der FC Schalke 04 hat am 5. Spieltag in der 1. Bundesliga mit 0:3 gegen den FC Bayern München verloren. Damit stehen die Bayern wieder an der Tabellenspitze. Beide Teams kamen früh zu Chancen, in der 25. Minute verwandelte Robert Lewandowski dann einen Foulelfmeter für die Gäste. WEITERLESEN
  • 1. Bundesliga: Mönchengladbach gewinnt 2:0 gegen Stuttgart

    Mönchengladbach (dts Nachrichtenagentur). Borussia Mönchengladbach hat am 5. Spieltag in der 1. Bundesliga mit 2:0 gegen den VfB Stuttgart gewonnen. In der ersten Spielhälfte mangelte es auf beiden Seiten an Ideen, Chancen gab es nur wenige. Nach der Pause erhöhten die Gladbacher dann den Druck, in der 57. Minute brachte Raffael die Gastgeber schließlich in Führung. WEITERLESEN
  • Gabriel: Thyssenkrupp darf Arbeitnehmer bei Fusion nicht übergehen

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der frühere Bundeswirtschafts- und heutige Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Konzernführung von Thyssenkrupp ermahnt, bei der geplanten Stahl-Fusion mit dem indischen Tata-Konzern die Arbeitnehmerseite nicht zu überstimmen. "Gegen die Arbeitnehmer ist keine Lösung denkbar", sagte Gabriel der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). Es dürfe "keine Versuche geben, die Montan-Mitbestimmung auszuhebeln". WEITERLESEN
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Breite Kritik an Altmaiers Nichtwahl-Aufruf

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Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Äußerung von Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), lieber gar nicht als AfD zu wählen, stößt parteiübergreifend auf WEITERLESEN
SPD-Kanzlerkandidat Schulz glaubt noch an Wahlsieg

SPD-Kanzlerkandidat Schulz glaubt noch an Wahlsieg

Berlin (dts Nachrichtenagentur). SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz glaubt noch an einen Sieg bei der Bundestagswahl: "Alle Erfahrungen der Wahlkämpfe national oder WEITERLESEN
Air Berlin ermuntert krankgeschriebene Piloten zur Arbeit

Air Berlin ermuntert krankgeschriebene Piloten zur Arbeit

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin hat krankgeschriebene Piloten, die sich wieder fit fühlen, zur Rückkehr an den WEITERLESEN
EnBW will konventionelle Stromerzeugung weiter zurückfahren

EnBW will konventionelle Stromerzeugung weiter zurückfahren

Karlsruhe (dts Nachrichtenagentur). Der Stromkonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) will sein Geschäft endgültig auf die Energiewende ausrichten. EnBW setze langfristig nur WEITERLESEN
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Wer lachen kann, der ist noch wer

Wegberg. Wenn Diana Lennertz vom SZB Wegberg in ihre neue Dienstkleidung schlüpft, verändert sie sich nicht nur äußerlich, sie fühlt sich auch anders. Die 51-Jährige leitet normalerweise den Sozialtherapeutischen Dienst im Haus an der Freiheider Straße in Wegberg – seit September vergangenen Jahres ist sie zusätzlich mit ihrer Clown-Gruppe „PiPaPo“ in den Häusern der Heinrichs Gruppe unterwegs und hat nun die Bewohner der Pro8 Kückhoven besucht.

PiPaPo möchte mit seinen Besuchen – gerade bei den an Demenz erkrankten Menschen – Emotionen wecken. „Normalerweise plane ich im Sozialtherapeutischen Dienst Aktivitäten und Ausflüge für unsere Bewohner“, erzählt Diana Lennertz. „Aber das Wort ,Programm‘ muss ich bei PiPaPo streichen.“ Bei den Begegnungen mit ihr als Clown müssen die Bewohner nichts und dürfen alles: lachen, weinen, singen und auch schweigen. „Wir verfolgen kein Ziel, es geht um die Begegnung selbst. Die Bewohner sollen sein, wie sie sind.“ Zu Beginn steht für Diana Lennertz und ihre Kolleginnen Astrid Dorda und Silke Wimmers die Beobachtung im Vordergrund. „Wir zwingen uns nicht auf, sondern erspüren, was vom Bewohner gewünscht ist.“ Das kann ein Lächeln oder ein aufmerksamer Blick sein. Manche Bewohner wollen in den Arm genommen werden, andere fordern zum Tanz auf. Ein umfangreiches Equipment ist nicht erforderlich: Meist reicht die Verkleidung als Clown selbst schon aus; zur Ausstattung von PiPaPo gehören ansonsten noch  Seifenblasen, bunte Tücher, Jonglierteller und ein Kazoo (Membranophon). „Wir sind mit allem pipapo unterwegs – daher unser Name.“

Dass die Ansprechbarkeit für Emotionen selbst bei weit fortgeschrittener Demenz erhalten bleibt, nutzen Diana Lennertz und ihre Kolleginnen. „Zu sehen, wie die Bewohner strahlen und uns so nah sind, gibt uns ein zufriedenes und glückliches

Gefühl, das mit Geld nicht zu bezahlen ist.“ Dank PiPaPo singen und lachen die Bewohner wieder. Und wer lachen kann, der ist noch wer.

Foto: Heinrichs Gruppe

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