News aus Deutschland, Weltweit, Politik & Wirtschaft

  • FDP-Chef Lindner nennt Einwanderungsgesetz Koalitionsbedingung

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). FDP-Chef Christian Lindner hat zum Beginn der Sondierungsgespräche weitere Bedingungen für die Bildung einer Jamaika-Koalition gestellt. "Ein Einwanderungsgesetz ist für uns eine Koalitionsbedingung", sagte Lindner dem "Stern". Deutschland brauche "eine strategische Einwanderungspolitik, die unsere humanitären Verpflichtungen mit den Interessen unseres Landes verbindet", so Lindner weiter. WEITERLESEN
  • Nida-Rümelin: Herkunftsstaaten für Ausbildungskosten kompensieren

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hat Ausgleichszahlungen für arme Herkunftsländer von berufstätigen Migranten gefordert. "In dem diskutierten neuen Einwanderungsgesetz im Interesse der deutschen Wirtschaft sollte zugleich eine Kompensation der Herkunftsstaaten für die Ausbildungskosten festgelegt werden", sagte Nida-Rümelin der "Welt" (Mittwoch). An einer Kompensation sollten sich alle beteiligen, die von dem Transfer profitieren. WEITERLESEN
  • Jamaika-Sondierungen beginnen

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). In Berlin haben am Mittwochmittag die Sondierungsgespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition begonnen. Zunächst trafen sich Vertreter der Union und der FDP. Am Nachmittag soll ein Treffen der Union mit einer Grünen-Delegation folgen. WEITERLESEN
  • Özdemir weist Vorstoß zu muslimischen Feiertag zurück

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Grünen-Chef Cem Özdemir hat die Überlegung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur Einführung eines muslimischen Feiertages zurückgewiesen: "Ich sehe keinen Handlungsbedarf. Muslime können sich heute schon an Feiertagen freinehmen", sagte Özdemir der "Passauer Neue Presse" (Mittwochsausgabe). "CDU und CSU sollten sich mit uns um die wichtigen Fragen kümmern, allen voran um exzellente Bildung für alle", erklärte der Parteivorsitzende der Grünen. WEITERLESEN
  • Bundeswehrverband für Anpassung der Mandate für Mali und Afghanistan

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Bundeswehrverband verlangt eine Änderung der Mandate für die Einsätze der Streitkräfte in Mali und Afghanistan. "Tatsache ist, dass die Mandate angepasst werden müssen, um die jeweiligen Aufträge erfüllen zu können", sagte der Bundesvorsitzende des Verbandes, André Wüstner, der "Welt" (Mittwoch). "Dem müssen das Parlament und eine geschäftsführende Regierung Rechnung tragen - auch während laufender Sondierungsgespräche oder Koalitionsverhandlungen." WEITERLESEN
  • Neuer Teilzeit-Rekord bei männlichen Angestellten

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Knapp elf Prozent aller angestellten Männer und damit so viele wie nie zuvor gehen in Deutschland einer Teilzeitbeschäftigung nach. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) hervor, über welche die "Rheinische Post" (Dienstagsausgabe) berichtet. 2016 hatten demnach 10,8 Prozent der rund 19 Millionen abhängig beschäftigten Männer einen Teilzeitjob. WEITERLESEN
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
FDP-Chef Lindner nennt Einwanderungsgesetz Koalitionsbedingung

FDP-Chef Lindner nennt Einwanderungsgesetz Koalitionsbedingung

Berlin (dts Nachrichtenagentur). FDP-Chef Christian Lindner hat zum Beginn der Sondierungsgespräche weitere Bedingungen für die Bildung einer Jamaika-Koalition gestellt. "Ein WEITERLESEN
Nida-Rümelin: Herkunftsstaaten für Ausbildungskosten kompensieren

Nida-Rümelin: Herkunftsstaaten für Ausbildungskosten kompensieren

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Der Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin hat Ausgleichszahlungen für arme Herkunftsländer von berufstätigen Migranten gefordert. "In dem WEITERLESEN
Jamaika-Sondierungen beginnen

Jamaika-Sondierungen beginnen

Berlin (dts Nachrichtenagentur). In Berlin haben am Mittwochmittag die Sondierungsgespräche über eine mögliche Jamaika-Koalition begonnen. Zunächst trafen sich Vertreter der WEITERLESEN
Özdemir weist Vorstoß zu muslimischen Feiertag zurück

Özdemir weist Vorstoß zu muslimischen Feiertag zurück

Berlin (dts Nachrichtenagentur). Grünen-Chef Cem Özdemir hat die Überlegung von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) zur Einführung eines muslimischen Feiertages WEITERLESEN
  • 1
  • 2

Coworking im Kreis Heinsberg hat einen Namen: "Werkbank"

Freiberufler, Kreative, Startups und digitale Nomaden finden ab jetzt in der Heinsberger City Platz zum gemeinsamen Arbeiten

Heinsberg. Coworking bedeutet so viel wie „zusammen arbeiten“ und ist eine Entwicklung im Bereich neue Arbeitsformen. Freiberufler, Kreative, kleinere Startups oder digitale Nomaden arbeiten dabei zugleich in meist größeren, offenen Räumen – sogenannten „Coworking Spaces“ - und können auf diese Weise voneinander profitieren.

Solche „Coworking Spaces“ gehören in größeren Städten heute zum guten Ton. Köln, Düsseldorf, ja auch Aachen hat mittlerweile einen oder mehrere „Coworking Spaces“. Und in der Provinz? Da müssen die Coworking-willigen eben in die Stadt fahren. Bis jetzt. Denn in Heinsberg wurde am Donnerstag, 05.10,2017 der erste „Coworking-Space“ im Kreis mit Namen „Werkbank“ offiziell eröffnet.

Angesiedelt im Gebäude der Kreissparkasse Heinsberg finden hier Gründer, Jungunternehmer und Freiberufler auf etwa 600 Quadratmeter einen Platz zum Arbeiten. Neben den eigentlichen Coworking-Räumlichkeiten, in denen sich die jungen Unternehmer tages-, wochen- oder monatsweise einen Schreibtisch mit voller Infrastruktur mieten können, gibt es einen Flur, der liebevoll „Fundament“ genannt wird. Dort befinden sich sieben feste Büros, von denen bereits sechst dauerhaft vermietet sind. Dort sind ausschließlich Kreative zu finden: Rurwerk, dpi-design, Stefan Martine Fotografie und conpublica content & pr agentur.

Die Idee für den Coworking Space im Hause der Kreissparkasse entstand im vergangenen Jahr, als Thomas Pennartz, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse, und Ulrich Schirowski, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis, die Köpfe zusammensteckten.
Am 05.10. sollte der erste Coworking Space im Kreis Heinsberg von ganz hoher Stelle aus eröffnet werden. Im Rahmen des Unternehmerforums Kreis Heinsberg hatte NRW-Wirtschaftsminister Prof. Andreas Pinkwart sein Kommen zugesagt. Er wollte eine Rede über die Bedeutung der Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor halten und später den Coworking Space offiziell eröffnen. Er musste krankheitsbedingt kurzfristig absagen.

An seiner Stelle erklärte der Unternehmens- und Start-Up-Berater Vidar Andersen eindrucksvoll, warum die Zusammenarbeit zwischen Gründern und mittelständischen Unternehmen so enorm wichtig und für alle Seiten gewinnbringend ist. Der gebürtige Norweger, der seit zwölf Jahren in NRW lebt, hilft mit seiner Beratungsfirma anderen Unternehmen dabei, neue Geschäftsfelder auch über Start-Ups zu finden.
Seiner Ansicht nach bringe einer Kooperation klaren Vorteile für beide Seiten: Start-Ups böten den Mittelständlern Geschwindigkeit, neue Impulse, echte Innovationen und ein innovatives Image. Umgekehrt könnte die Glaubwürdigkeit der etablierten Unternehmen am Markt den Gründern nutzen, ebenso die existierenden Einkaufs- und Verkaufskanäle – und natürlich ihr Kapital.

Im Anschluss an den offiziellen Teil luden Ulrich Schirowski und Harald Brock, Direktor der Kreissparkasse, die anwesenden Gäste in die 2. Etage der Kreissparkasse ein, um sich die Räumlichkeiten der „Werkbank“ selbst anzuschauen und bei einem Umtrunk mit Häppchen mit Mietern, Coworkern und Unternehmern ins Gespräch zu kommen.

Dort befinden sich neben den bereits erwähnten Coworking-Räumen und den Büros ein großer Gemeinschaftsraum, der ein Art Insel beherbergt. An dem großen Tisch im Stil einer Werkbank treffen sich Mieter und Coworker zum Essen und eben zum Coworken. Sämtliche Wände sind mit schwarzer Tafelfarbe versehen. Dort können die Coworker gleich alle neuen Ideen, die in der Werkbank entstehen, mit Kreide dokumentieren. Weitere Hingucker in der neuen Einrichtung sind die gelbe Telefonzelle mit LAN-Anschluss, wo jeder Besucher telefonieren kann, ohne andere zu stören, und die Interviewecke im Stil von Omas Wohnzimmer in den Sechzigern.

Der Start der Werkbank, die seit August bereits genutzt wird, ist offenbar geglückt. Der Mut der Kreissparkasse und der WFG wurde belohnt. Jetzt bleibt abzuwarten, inwieweit andere ländliche Regionen diesem Beispiel folgen werden.

Text / Foto: Frank Bärmann

Lesen Sie den Drei-Länder-Kurier Spezial ONLINE