News aus Deutschland, Weltweit, Politik & Wirtschaft

  • Bericht: Air Berlin zahlte für nie genutzte Immobilie

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die inzwischen insolvente Air Berlin hat noch kurz vor der Pleite hohe Summen für ein dubioses Bauprojekt verschwendet. Seit Anfang 2017 soll die Fluglinie monatlich über 212.000 Euro Miete für einen Bürokomplex in Schönefeld gezahlt haben, der nie bezogen wurde und für den es offenbar auch keinen Bedarf gab. Das berichtet das „Manager Magazin“. WEITERLESEN
  • Siemens-Chef sieht Medizintechnik-Sparte langfristig vor Industrie

    München (dts Nachrichtenagentur). Siemens-Chef Joe Kaeser sieht für die Medizintechnik-Sparte langfristig mehr Potential als für den Industrie-Teil des Unternehmens. In 20 bis 30 Jahren könne die Siemens-Gesundheitstechnik größer zu sein als das industrielle Siemens, sagte Kaeser dem „Manager Magazin“. Für die Medizintechnik wird für das erste Halbjahr 2018 der Börsengang vorbereitet. WEITERLESEN
  • Kipping und Riexinger wollen wieder Doppelspitze der Linken werden

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Vorsitzende der Partei die Linke, Katja Kipping, möchte auf dem Parteitag im Sommer 2018 wieder gemeinsam mit Bernd Riexinger für den Vorsitz der Partei kandidieren. „Ja, wir wollen beide wieder kandidieren“, sagte Kipping der „taz“ (Donnerstagsausgabe). WEITERLESEN
  • Bosch-Chef gegen Abschaffung der Diesel-Vorteile

    Stuttgart (dts Nachrichtenagentur). Bosch-Chef Volkmar Denner lehnt ein Streichen der Steuervorteile für Dieselfahrzeuge ab. „Das würde eine Entwicklung beschleunigen, die für große Teile der Automobilindustrie kaum verkraftbar wäre“, sagte Denner dem „Handelsblatt“. „Der Übergang zur Elektromobilität braucht Zeit und Investitionen. Um den Transformationsprozess zu managen, werden wir sicherlich zehn Jahre brauchen“, sagte Denner. Das gelte sowohl für die Beschäftigung als auch für die Produktion. Denner reagierte damit auf die Äußerung von VW-Chef Matthias Müller, der die schrittweise Abschaffung der Dieselsubventionen ins Spiel gebracht hatte. WEITERLESEN
  • ICE-Strecke Berlin–München: Bahn erhöht Entschädigungen

    Berlin (dts Nachrichtenagentur). Die Deutsche Bahn hat für die neue ICE-Strecke Berlin–München bis Ende des Jahres eine Sonderregelung bei Verspätungen von mehr als einer Stunde eingerichtet. „Bei Verspätungen von mehr als einer Stunde gehen wir weit über die gesetzliche Verpflichtung hinaus und werden bis Jahresende den vollen Ticketpreis erstatten“, sagte Birgit Bohle, Vorsitzende des Vorstands DB Fernverkehr, am Mittwoch. Zusätzlich erhalten die Betroffenen einen Reisegutschein in Höhe von 50 Euro. WEITERLESEN
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Bericht: Air Berlin zahlte für nie genutzte Immobilie

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Siemens-Chef sieht Medizintechnik-Sparte langfristig vor Industrie

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Kipping und Riexinger wollen wieder Doppelspitze der Linken werden

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Bosch-Chef gegen Abschaffung der Diesel-Vorteile

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Stuttgart (dts Nachrichtenagentur). Bosch-Chef Volkmar Denner lehnt ein Streichen der Steuervorteile für Dieselfahrzeuge ab. „Das würde eine Entwicklung beschleunigen, die WEITERLESEN
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Pianist jenseits aller Regeln: Heimspiel für Aachener Dirk Maassen

Star der Neo-Klassik lässt sich in keine Schublade stecken
 
Streaming heißt das Zauberwort der Entertainmentbranche der Gegenwart. Maßen früher Musiker ihren Erfolg an der Anzahl verkaufter Platten, bestimmen im Internetzeitalter Follower und Streamingaufrufe den Beliebtheitsstatus. Und da sprechen alle Zahlen für den Aachener Dirk Maassen. Denn während Klassik-Interpreten es für gewöhnlich zwischen Popstars und Beauty-Vloggern auf YouTube, Soundcloud, Spotify, iTunes und Co. schwer haben, besuchen insgesamt fast eine Million regelmäßige Hörer Dirk Maassens Kanäle, und die Streaming-Aufrufe seiner Songs liegen sogar im dreistelligen Millionenbereich. Das bedeutet konkret: Der Komponist und Pianist bekommt deutschland- und sogar weltweit enorme Aufmerksamkeit.

14tes Album bei Warner/Instrumental
Dabei hat der Wahl-Ulmer noch lange nicht die Spitze seines Ruhmes erreicht. Das untermauern Meilensteine wie der bei den Cannes-Festspielen vorgestellte und mehrfach ausgezeichnete Kurzfilm „Crossroads“ der Filmemacherin Katie Smith, zu dem Dirk Maassen Musik beigesteuert hat. Die erste Auskopplung seines bei Warner/Instrumental erscheinenden neuen Albums „Avalanche“ - es wird sein vierzehntes als Solist sein – heißt „Gravity“ und ist bereits streambar. Der Erfolgssong macht nicht nur Fans neugierig auf das, was da noch kommen mag. Am 15. September erscheint eine weitere Single „Eclipse“, auf die man gespannt sein darf.
 
Tour „Sound of Light“ mit Konzert in Heerlen
Für seine „Sound of Light“-Tour packt er dieses Werk ebenso in sein musikalisches Gepäck wie Ohrwürmer von vergangenen Alben und seltene Perlen aus seinem Kompositionsrepertoire. Live gibt er das zwischen den Jahren in der Region zum Besten – was für den 47-Jährigen ein buchstäbliches Heimspiel ist. Schließlich ist Dirk Maassen am 28. Februar 1970 in Aachen geboren, wuchs in Herzogenrath und damit in direkter Nachbarschaft zu den Niederlanden auf. Noch heute lebt seine Familie in Herzogenrath, und er ist dort regelmäßig zu Besuch, wo er erste musikalische Gehversuche unternahm, als er im Alter von zehn Jahren mit Klavierspielen begann. Später studierte er an der RWTH Aachen, investierte aber zugleich viel Energie in seine Klangwelten, die sich schon damals in keine Schublade stecken ließen.
 Foto: Dirk Maassen
 
Während er noch in den 1990ern mit seiner Band In Contact tourte, verschwand er in der Nacht zum neuen Jahrtausend von der Bühnenbildfläche und tauchte erst 2011 wieder auf – als Solist am Klavier, der seinen eigenen Stil bestimmt. Der Instrumentalist wird zwar als Star der Neo-Klassik-Szene gefeiert, eindeutig lässt er sich dieser Richtung jedoch nicht zuordnen, was ihm nur recht ist. Wie „echte“ Neo-Klassiker lässt er sich zwar von früheren Musikepochen inspirieren, aber dabei auch Anklänge aus Romantik und sogar Alter Musik erkennen und mischt Einflüsse aus Pop hinein. Aber während Neo-Klassik oft auf opernhafte Stimmen und Überraschungseffekte durch den Einsatz moderner Instrumente setzt, bleibt Dirk Maassen seiner ersten musikalischen Liebe und deren Ausdrucksfülle treu: dem Klavier.
 
London, Berlin, Köln und Heerlen
Was er diesem Instrument entlocken kann und wie individuell er es klingen lässt, wenn er aus Improvisationen seine Melodien webt, als würden sich Nebelschwaden heben und zu Gestalten formen, erlebt sein Publikum nach Auftritten in Berlin, London und Köln auch in Heerlen live. Zu schweben scheinende Lichtinszenierungen machen die Seele seiner Kompositionen gewissermaßen sichtbar und unterstreichen den Titel der Tour: „Sound of Light“.
 
Alles Wichtige auf einen Blick:
Dirk Maassen macht mit seiner „Sound of Light“-Tour Station in der Region: Am Donnerstag, 28. Dezember 2017, beginnt sein Konzert im Limburg-Saal des Theaters Heerlen (Burgemeester van Grunsvenplein 145; Parkmöglichkeiten in direkter Umgebung) um 19.30 Uhr. Tickets ab 25 Euro mit Platzwahl online unter www.plt.nl (auf Niederländisch) oder direkt per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Weitere Infos beim Theater Heerlen, Telefon 00 31 - 45 - 5 71 66 07.

Näheres zum Künstler auf dessen Webseite: www.dirkmaassen.com

kam3 / Foto: Dirk Maassen (Konzert in London)